Neuer Abschnitt für Ex-Grasskifahrerin Kristin Posch

Die 24-jährige Oberdorferin beendete ihre Karriere und arbeitet nun als Volksschullehrerin. Dem Sport bleibt sie treu.

Erstellt am 27. September 2021 | 02:31
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Neuer Lebensabschnitt. Kristin Posch unterrichtet nun in der Volksschule Lilienfeld und sagte ihrer sehr erfolgreichen Karriere Lebewohl. Aktiv bleibt sie dennoch, will sie ihr Wissen nun auch an die Jüngsten weitergeben.
Foto: Posch

Die Sparte Skifahren hat für Kristin Posch seit ihrem Kindesalter hohe Wertigkeit. Schon als ganz kleines Mädchen begann sie damit, ehe sie mit neun Jahren zum Grasski wechselte. „Schon damals gab es die Überlegung, ob ich nicht in die Skischwerpunktschule nach Waidhofen wechsle. Die Alternative dazu war Grasski. Das hat mir so gut gefallen, dass ich mich dafür entschied“, blickt Posch zurück.

Danach besuchte sie das BSSM Oberschützen (Burgenländisches Schule & Sport Modell), Training und Ausbildung ließen sich perfekt vereinbaren. Nach zahlreichen großen Erfolgen entschloss sie sich mit dem Ende der Saison, ihre Karriere zu beenden. Posch absolvierte die Ausbildung zur Volksschullehrerin und startete zu Beginn des neuen Schuljahres in der Volksschule Lilienfeld (Niederösterreich) ins Arbeitsleben. Dort möchte sie als Lehrerin die Schüler für Sport begeistern. „Ich unterrichte zwar alle Fächer, wählte aber gerade deshalb in meiner Ausbildung den Kreativschwerpunkt Sport.“ Zurück zur eigenen Karriere: Rückblickend gab es für die 24-Jährige, die bis auf eine Knie-Operation weitgehend verletzungsfrei geblieben war sehr viele schöne Erfolge. „Der Gesamtweltcup 2014 war richtig cool, auch Junioren-Gold in Rettenbach. Allgemein waren alle Weltcupsiege am Hang in Rettenbach für mich speziell, da sie vor der Haustür stattfanden.“

„Dachte zuletzt oft am Start an die Familie“

Auf ihr Tun blickt Kristin Posch gerne zurück. „Ich habe viele Freunde gefunden, viel erlebt und meinen Mann Sascha kennengelernt.“ Die Geburt von Tochter Johanna war natürlich ebenfalls prägend. „Wenn ich zuletzt am Start stand, dachte ich oft an meine Familie. Es war die richtige Entscheidung, aufzuhören.“ Dem Grasski wird sie als Zuseherin treu bleiben. „Sport wird in meinem Leben immer einen großen Stellenwerthaben. Schon alleine wegen Schwester Tina. Ich werde sie unterstützen, soweit es möglich ist. Meine Tochter spricht zwar schon mit zwei Jahren vom Grasskifahren. Jetzt will ich meine Ski aber einmal länger nicht sehen.“