Neusiedl hat neuen Coach: Halper kommt. Der NSC ist auf der Trainersuche fündig geworden und setzt auf Jürgen Halper. Goalie Martin Kraus verlässt den Club.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 09. Januar 2021 (00:44)

Für Neusiedl beginnt das neue Jahr 2021 mit einem neuen Trainer. Schon während der Saison wurde Spielertrainer Sascha Steinacher durch Interimscoach Günter Gabriel ersetzt, jetzt hat man eine Lösung für den Cheftrainer-Posten gefunden.

Manager Lukas Stranz: „Wir haben uns mit Jürgen Halper geeinigt. Vorerst einmal bis Sommer, weil in der aktuellen Situation auch wenig Planungssicherheit gegeben ist. Danach werden wir weitersehen.“ Das Trainerteam ist nun komplett, mit Manuel Ehn präsentierte der Club bereits vor zwei Wochen — die BVZ berichtete — einen neuen Tormann-Trainer. Günter Gabriel wird im Trainerteam den neuen Coach Halper unterstützen. Für den Südburgenländer, der bereits Neuberg, Oberwart und den Floridsdorfer AC trainierte, ist es nach knapp einem Jahr Pause eine neue Herausforderung: „Priorität hat der Klassenerhalt, daran werden wir alles setzen. Es wird ein herausforderndes Frühjahr, aber ich bin richtig zuversichtlich, dass wir eine gute Rolle spielen werden“, gibt sich Halper optimistisch. Sein Vorgänger, Sascha Steinacher, der nach der Trennung als Spielertrainer weiterhin als Spieler vorerst beim NSC blieb, wird den Seestädtern nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Deutsche wechselte nach Bad Vöslau.

Causa Kraus erledigt: Goalie verlässt NSC

Ebenfalls nicht mehr in Neusiedl ist Goalie Martin Kraus. Liga-Konkurrent Mannsdorf bemühte sich seit Wochen um den Schlussmann, den Neusiedl nur ungern ziehen lassen wollte. Das tat man nun: „Über die Details des Transfers haben wir Stillschweigen vereinbart“, so Stranz, der sich jetzt gemeinsam mit Neo-Coach Halper um Ersatz umsieht: „Da sind wir jetzt auf der Suche, wollen diese Position rasch nachbesetzen.“ Daneben wird es noch den einen oder anderen Neuzugang bei den Bezirkshauptstädtern in den kommenden Tagen geben: „Wir sind diesbezüglich mit mehreren Spielern in Gesprächen. Bei zwei Akteuren ist es auch schon recht konkret, da haben wir eine mündliche Zusage“, so Stranz.

Alles andere als konkret ist weiterhin der Liga-Start, der sich mit der Lockdown-Verlängerung bis 24. Jänner wohl noch weiter als befürchtet hinziehen könnte. „Das ist natürlich völlig offen, auch ein Beginn des Mannschaftstrainings ist daher schwierig zu planen. Man muss flexibel sein“, meint Stranz.