Gernot Ymsén auf Kurs zur WM. Der Pinkafelder war zuletzt mit dem Nationalteam in der Region Ostfold (Norwegen) – auch um für die WM zu tüfteln.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 10. Juli 2019 (01:11)
Die Formkurve stimmt. Gernot Ymsén ist mit der Vorbereitung im WM-Gelände zufrieden. Er ist schon richtig heiß auf die WM.
Ymsén

Mitte August ist es soweit, dann findet die OL-Weltmeisterschaft in Norwegen statt. Für den Pinkafelder Gernot Ymsén und seine Kollegen bleiben nur noch ein paar Wochen Zeit, um am letzten Feinschliff zu arbeiten. Daher befand sich das Österreichische Nationalteam vorige Woche in der Region Ostfold ein.

Trainingstage haben sehr große Bedeutung

Zum einen natürlich, um sich bei den Testwettkämpfen mit anderen Nationen zu messen und andererseits, um noch intensive Trainingstage im fordernden Gelände abzuspulen. Österreichs Orientierungslauf-Ass Gernot Ymsén vom HSV Pinkafeld zeigte sich mit dem Trainingslager-Auftakt zufrieden: „Jeder Trainingstag in diesem Gelände ist von großer Bedeutung. Es ist körperlich viel anstrengender, hier zu laufen. Die Analyse dieser Tage helfen, um die Orientierungslauftechnik zu schärfen. Ich bin jedenfalls zufrieden, auch weil die Formkurve nach oben zeigt.“

BVZ

Die erfolgreichste Dame der letzten Jahre, Ursula Kadan aus Fürstenfeld, stieg nach verletzungsbedingter Pause ebenfalls wieder ins Geschehen ein und nahm wertvolle Erfahrungen mit. Nach dem Trainingslager steht für Ymsén und seine Kollegen vom 22. bis 27. Juli in Schweden noch die Teilnahme am weltgrößten Mehrtages-Orientierungslauf „O-Ringen“ auf dem Programm. Danach wird es im August so richtig ernst.