Gernot Ymsén: „War richtig brutal hier zu laufen“. Gernot Ymsén entschied das erwartete Duell gegen Robert Merl (Hennersdorf) letztendlich doch für sich.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 18. September 2019 (01:04)
Ymsén
Strahlten um die Wette: Die beiden HSV Pinkafeld-Athleten Gernot Ymsén (Gold) und Helmut Gremmel (Bronze, v.l.) holten sich Edelmetal ab.

Der Pinkafelder Gernot Ymsén war auf der Seetaler Alpe über die Langdistanz nicht zu bezwingen. Natürlich duellierte er sich wie eigentlich immer mit seinem „Lieblingskonkurrenten“ Robert Merl. Nach elf Kilometern Luftlinie und 650 Höhenmetern hatte Routinier Ymsén nach einer Laufzeit von 80,54 Minuten mit 35 Sekunden Vorsprung auf Merl das bessere Ende für sich.

Gremmel sicherte sich die Bronze-Medaille

„Das war zwischendurch richtig brutal hier zu laufen. In den vielen steilen steinigen Hängen war Koordinations- und Kampfgeist gefragt“, resümierte Ymsén. Er war mit seinem Rennen sehr zufrieden, „und natürlich freue ich mich über den Titel.“ Platz drei ging an seinen HSV-Vereinskollegen Helmut Gremmel. Bei den Damen setzte sich die Steirerin Ursula Kadan (OC Fürstenfeld) vor Laura Ramstein (OLC Graz) und Anna Simkovics (OLC Wienerwald) durch.

Tags zuvor wurde ein Austriacup über die Sprintdistanz ausgetragen. Auch hier duellierten sich Ymsén und Merl. Zum Schluss freuten sich beide über einen selten gesehenen ex aequo Sieg. Beide benötigten exakt 13,26 Minuten. Im Anschluss an den Sprint wurden die Österreichischen Meisterschaften in der Sprint-Staffel ausgetragen. Dabei sorgten die Nachwuchsläufer des HSV Pinkafeld für Furore und sicherten sich überraschend den Titel.

In der Klasse bis 16 Jahren freuten sich Kilian Degen, Helena aus der Schmitten und Lukas Wieser über Meisterschaftsgold. Bei den Senioren 35- gab es Bronze für das Trio Rainer Fasching, Bettina Deixler-Thier und Klaus Degen (alle HSV Pinkafeld).