Ein Punkt aus dem Ländle für Südburgenländerinnen. Nichts wurde es mit dem gewünschten Dreier, wobei man den Zähler aus Vorarlberg gerne mitnahm. So überwintert man zwar als Vorletzter – dafür mit Optionen.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 20. November 2020 (01:14)
Unentschieden. Emily Planer (Mitte) und ihre Frauen erzielten in der Ferne nur ein 1:1..
Patrick Bauer

FRAUENFUSSBALL VORDERLAND - SÜDBURGENLAND 1:1

Mit klarem Ziel waren die Kickerinnen am Wochenende Richtung Vorarlberg unterwegs. Man wollte seine Hinrunde mit positivem Gefühl, sprich einem Auswärtssieg, beenden und sich Richtung Tabellenmittelfeld verabschieden. Daraus wurde zwar letztendlich nichts, aber ein Punkt bleibt ein Punkt. Der Reihe nach.

Schwungvoll startete das Team von Cheftrainer Rene Mahlknecht in die Begegnung und Stefanie Koch-Lefevre verfehlte nach elf Minuten das Tor nur knapp. Knapp drei Minuten später fand Franziska Thurner eine weitere Chance vor, die ungenützt blieb. In weiterer Folge war es dann aber Torfrau Magdalena Eberhardt zu verdanken, nicht in Rückstand zu geraten, denn die Vorderländerinnen waren in dieser Phase die bessere Elf. Und dennoch hatte man noch einen Konter bereit: Stefanie Koch-Lefevre nützte einen Fehler eiskalt aus und traf zum viel umjubelten 1:0. Am Geschehen änderte das wenig. Vorderland diktierte weiter, wobei man dem Druck bis zur 53. Minute standhielt, ehe man den Ausgleich kassierte. In der Schlussphase hatte die eingewechselte Lena Schandl eine Doppelchance es zu entscheiden, aber es blieb beim Remis. „Über die gesamte Spielzeit gesehen darf man mit dem Punktegewinn zufrieden sein“, resümierte Susanna Koch-Lefevre den Abschluss des Herbstes.