„Süd-Radler“ im Medaillenrausch. Die Radsportler mit Verena Eberhardt an der Spitze, eroberten auf der Bahn in Wien insgesamt 18 Medaillen.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 11. September 2019 (01:48)
zVg
Andreas Müller, Christian Kormoser, Verena Eberhardt, Stefan Matzner, Tatjana Imrek und Fabian Gruber (v.l.) strahlten um die Wette (siehe rechts).

Die österreichischen Staatsmeisterschaften gingen zuletzt auf der Bahn im Wiener „Fery Dusika Radstadion“ über die Bühne. Mit tollen Ergebnissen für den Süden, denn die Sportler vom RSC Südburgenland mit Verena Eberhardt und Kollegen dominierten das Geschehen.

Vor allem die aus St. Martin in der Wart stammende Eber-hardt war eine Klasse für sich. Neben der Goldenen im Scratchrennen, gewann sie auch noch das Punkte-, Ausscheidungs- und Temporennen sowie das Omnium. Auch in der Einzelverfolgung fuhr sie unter die ersten Drei, wobei sie sich im kleinen Finale gegen Teamkollegen Tatjana Imrek knapp durchsetzte. Apropos Imrek: Diese sicherte sich Platz zwei im Scratch, ehe dann Bronze im Temporennen und Omnium folgten.

Als Quereinsteiger die Konkurrenz überrascht

Bei den Herren war Andreas Müller der „Medaillenhamsterer“. Er wurde Staatsmeister im Punkterennen und holte sich Silbermedaillen im Ausscheidungsrennen, Omnium- und Madison-Bewerb. Stefan Matzner siegte im Scratch, wurde Dritter im Temporennen und im Madison. Der zweite Platz von Christian Kromoser im Scratch-Rennen war aber die Überraschung des Wochenendes. „Er ist erfolgreicher Speedskater und Quereinsteiger in den Bahnradsport. Gratulation an ihn und an alle Sportler, die grandiose Leistungen boten“, freute sich Obmann Ernst Imrek.

Den Abschluss bei den Staatsmeisterschaften machte Fabian Gruber. Er holte sich im Omniumbewerb bei den Amateuren die 18. Medaille für den RSC ARBÖ Südburgenland – ein toller Erfolg!