Lilli Ochsenhofer fehlte nur das Quäntchen Glück

Erstellt am 08. August 2022 | 02:21
Lesezeit: 2 Min
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Erinnerungsfoto mit Familie und Trainerteam. Lilli Ochsenhofer (2.v.l.) mit Mama Jutta Ochsenhofer-Lindau, Trainerin Belinda Weinbauer und Uschi Barth (v.l.) in England.
Foto: Ochsenhofer
Lilli Ochsenhofer aus Bad Tatzmannsdorf verpasste den Finaleinzug bei der EM nur knapp. Das Resümee fiel dann dennoch extrem positiv aus.
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Für die Familie Ochsenhofer aus Bad Tatzmannsdorf war es bereits die achte Europameisterschaft in der Nachwuchs-Dressur, jedoch zum ersten Mal außerhalb der Europäischen Union. „Das bedeutete zusätzlichen bürokratischen Aufwand, aber es kamen alle Pferde, Reiter und Zubehör pünktlich in Hartpury/England an“, resümierte Mutter Jutta Ochsenhofer-Lindau mit einem leichten Augenzwinkern.

Schreckmoment vorm Start

Ihre Kinder Oskar und Lilli Ochsenhofer qualifizierten sich ohne große Probleme für die Europameisterschaft und hatten sich dafür auch einiges vorgenommen. Mit Pech ging das Event los, denn am letzten Trainingstag verletzte sich Oskar‘s Stute „Siesta Key“.

Nach Absprache mit der Teamärztin verzichtete man auf einen Start. „Die Gesundheit und das Wohlergehen der Pferde hat immer Vorrang. Ich bin dennoch stolz, was wir gemeinsam erreichten und freue mich auf die weitere Zukunft“, resümierte Oskar Ochsenhofer.

Für seine Schwester Lilli lief es in der Klasse „Junge Reiter/U21“ fast schon perfekt. Mit dem Team gab es Rang fünf, wobei selbst Platz drei in Reichweite lag. Im Einzel ritt sie dann auf „Rio du soleil MT“ zur persönlichen Bestleistung. Knapp verfehlte sie das Finale. „Ein Traumabschluss in meinem letzten Jahr in dieser Altersklasse. Ich bin ganz einfach überglücklich.“