Julia Dujmovits: „Weiß, wo ich jetzt im Weltcup stehe“. Die Sulzerin Julia Dujmovits verpasste mit Platz sieben in Cortina d´Ampezzo das Finale – und zeigte sich trotzdem zufrieden.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 20. Dezember 2017 (01:30)
BVZ, zVg/
Das Training passt. Sofern Julia Dujmovits nicht auf dem Board steht, schiebt sie Trainingseinheiten im Freien ein, um sich speziell auf die kommenden Rennen vorzubereiten.Dujmography

Für Julia Dujmovits waren es zuletzt drei spannende Tage und spektakuläre Rennen im Zuge des geballten Weltcup-Auftakt. Auch wenn der ganz große Wurf noch fehlte. Zum Auftakt gab es beim Parallel-Riesenslalom nur den Platz 55, danach folgten Platz zehn sowie Rang sieben als beste Leistung beim Parallel-Slalom.

Dujmovits tankte in Italien Selbstvertrauen

„Ich weiß jetzt, wo ich stehe und sehe die vergangenen Tage als weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg nach Pyeongchang“, resümierte die Olympiasiegerin 2014 auf ihrem Weg in Richtung Olympische Spiele 2018. Die Südburgenländerin konnte in Italien Selbstvertrauen tanken und weiß jetzt auch, in welchen Bereichen sie in den nächsten Wochen noch nachjustieren muss.

Die gute Nachricht dabei: Die Materialumstellung hat sich in jedem Fall bezahlt gemacht. „Ich fühle mich Wohl auf den neuen Boards.“ Jedes Rennen sei da extrem nützlich, um zu testen, wie das Material reagiert, wenn die Südburgenländerin an ihr Limit geht. „Es ist alles im kalkulierten Bereich.“ Über die Weihnachtsfeiertage wird jetzt noch ein wenig nachgebessert, um im neuen Jahr beim Heimrennen in Lackenhof in Niederösterreich (5./6. Jänner, Parallel Riesenslalom-Weltcup) wieder voll angreifen zu können. Fazit: „Fürs Erste bin ich zufrieden, aber hungrig auf mehr.“