Sebastian Jud: „Immer schön, am Podest zu stehen“. Sebastian Jud jubelte in Isola über zwei dritte Plätze, wobei nach den Podestplätzen nicht viel Zeit zum Feiern blieb.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 05. Februar 2021 (01:21)
Der Jubel war groß. In Isola (Frankreich) fuhr Sebastian Jud (r.) zweimal aufs Podest. Zwei dritte Plätze waren dabei die starke Ausbeute.
BVZ

Sein ertragreiches Wochenende konnte das Mühlgrabener Snowboardcross-Ass gar nicht recht genießen. Denn schon am gestrigen Mittwoch, nach Redaktionsschluss, ging es weiter. In Frankreich bestritt er dabei einen Sprint-Europacup, wo er noch am Dienstag der BVZ erklärte: „Ich bin gespannt, wie es wird.“

Zurück zum Wochenende, welches nach der letzten Enttäuschung mit dem sicheren WM-Aus, ein sportlich gutes werden sollte. In Isola steigerte er sich von Lauf zu Lauf. „Ich brachte nicht alle Starts perfekt auf die Piste, war aber immer konstant unterwegs. Erst im Finale war ich gegen die Franzosen dann chancenlos.“ Nachsatz: „Es ist dennoch immer schön, auf dem Podest zu stehen.“ Auch am zweiten Tag bestätigte er seine Leistung. Auch wenn sich die Bedingungen zum Vortag veränderten, konnte sich Jud gut auf die äußeren Umstände einstellen. Der Neuschnee machte zwar nicht nur dem Mühlgrabener zu schaffen, aber es lief gut. „Ich dachte, dass ein Sieg möglich sei. In der letzten Kurve verhinderte ein Fehler dieses Vorhaben“, sagte er zur BVZ. Platz drei war dennoch ein toller Abschluss. Nicht die einzig positive Nachricht: Am Montag wurde bekannt, dass am 18. und 19. Feber auf der Reiteralm Weltcup gefahren wird. „Das wird eine coole Geschichte.“