World Winter Games in Kazan auf 2023 verschoben

Die World Winter Games in Kazan wurden auf Jänner 2023 verschoben. Sportler aus der Dornau müssen warten.

Daniel Fenz
Daniel Fenz Erstellt am 27. September 2021 | 02:29
440_0008_8180322_owz37dani_sport_dornau_hanspeter_fleck.jpg
Müssen noch ein Jahr abwarten. Hans Peter Fleck und seine Kollegen von der Sportunion Dornau.
Foto: BVZ

Gemeinsam mit dem Organisationskomitee in Russland trafen die Verantwortlichen von Special Olympics International die Entscheidung, die Winter-Spiele zu verschieben. Statt im Jänner 2022 werden die Special Olympics World Winter Games in Kazan jetzt erst im Jänner 2023 ausgetragen.

Es bleibt mehr Zeit für die Vorbereitung

Grund für die Absage ist die Delta-Variante von COVID-19, die es für zahlreiche Delegationen aus der ganzen Welt nahezu unmöglich macht, nach Russland zu reisen. „Viele Abgesandte können ihre Heimatländer nicht verlassen, da sie keinen Zugang zur Impfung haben oder auch nicht die erforderlichen Ressourcen für eine Quarantäne haben. Wir hätten aber auch riskiert, dass weniger Athleten teilnehmen, und die Qualität der Wettkämpfe somit geringer ist“, erklärte Mary Davis, CEO von Special Olympics International.

Trainer Sebastian Koller meint dazu: „Die Gesundheit der Sportler geht definitiv vor. Unsere Sportler und Trainer brannten schon sehr auf das Event in Russland. Daher sind sie schon ein wenig enttäuscht.“ Koller und sein Team sehen die Verschiebung aber auch mit einem positiven Aspekt. „Uns bleibt nun einfach ein Jahr mehr Zeit, uns sportlich auf die Spiele vorzubereiten“, so Koller.

Zusammenspiel in der Kategorie Floorball

Von der Sportunion Wohnheim Dornau (Stadtschlaining) wären Jennifer Kubek und Hans Peter Fleck mit Trainer Ernst Lueger im Schneeschuhlaufen mit dabei gewesen. Christian Liszt wollte mit seinen „Unified“-Partnern Georg Javorics und Manuel Lueger sowie mit Trainer Sebastian Koller im Floorballteam starten. Das Floorball-Unified-Nationalteam besteht aus Sportlern aus der Steiermark, Oberösterreich und dem Burgenland. Sportler mit und ohne Beeinträchtigung befinden sich dabei im selben Team.