Stabile Defensive als Ass im Ärmel. Beeindruckend fand der UFC Jennersdorf in die neue Saison: In acht Spielen kassierte man erst zwei (!) Gegentreffer.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 20. September 2017 (01:36)
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Stabilisator trifft auf Stabilität. Während Franz Faszl beim SV Oberwart im Zentrum die Fäden zieht, ist die Defensivleistung beim UFC Jennersdorf mit Trainer Martin Sitzwohl beeindruckend. So sieht derzeit vieles nach einem Zweikampf der Traditionsvereine aus.
BVZ, Patrick Bauer

Es bleibt zu früh, um voreilige Schlüsse zu ziehen, aber dieser Tage läuft in der 2. Liga alles auf einen Zweikampf hinaus, der die beiden Bezirkshauptstädte aus Jennersdorf und Oberwart beinhaltet. 22 von 24 möglichen Zähler ergatterte der Tabellenführer vom UFC, während der Oberwarter Traditionsklub ein Pünktchen weniger aufweist – acht mehr als der erste Verfolger aus Schlaining.

BVZ

Während das Mittelfeld dicht gestaffelt scheint, setzten sich die beiden „Großklubs“ zuletzt von der Konkurrenz ab, wobei vor allem die Jennersdorfer mit Konstanz und außergewöhnlicher defensiver Stabilität beeindrucken. „Es ist schon sehr stark, dass sie erst zwei Gegentreffer kassierten“, staunte auch Oberwarts Sportlicher Leiter Peter Lehner, der den UFC auch als größten Konkurrenten auf dem Weg zurück nach oben ausmachte.

Eberau als schwere Prüfung

Dabei steht der Elf von Martin Sitzwohl aber am Freitag eine schwere Prüfung bevor, denn es geht gegen den BVZ Burgenlandliga-Absteiger aus Eberau. Sitzwohl dazu: „Eine Mannschaft, die kicken will und leider begann nun auch Lukas Spirk wieder zu treffen, aber wir werden versuchen, defensiv wieder stabil zu stehen“, so der Coach, der anfügte: „Es ist ein Spitzenspiel.“ Das sah man auch in Eberau so, wie Pressesprecher Alfred Ranftl bestätigte: „Trotz leichtem Aufwärtstrend müssen wir sicherlich weniger fehleranfällig als zuletzt agieren. Ich schätze sie richtig, richtig stark ein. Uns erwartet da eine große Aufgabe.“