Ein Südburgenländer im Spitzenfeld

Erstellt am 14. August 2022 | 00:32
Lesezeit: 2 Min
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Bester Österreicher. Stefan Pöll aus Pinkafeld fuhr auf Platz fünf ins Ziel.
Foto: Zottl
Bei der Burgenland-Rundfahrt rund um Mattersburg fuhr der Pinkafelder Stefan Pöll fast aufs Stockerl. So wurde es Platz fünf.
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Der Pinkafelder Stefan Pöll startete in Mattersburg bei der Jubiläumsausgabe, der 60. Burgenland Rundfahrt, für sein Team ARBÖ ASKÖ Raiffeisen RC Feld am See und hinterließ dort einen starken Eindruck.

„Ich war am Start schon sehr motiviert, ging aber taktisch in die Rundfahrt, da ich aufpassen musste, nicht die entscheidende Top-Gruppe zu versäumen“, sagte Pöll und ergänzte: „Der Kurs war schwierig, doch schon beim Berg in Richtung Mattersburg in der zweiten Runde war ich bei der Spitze dabei.“

Diese Gruppe erarbeitete sich dann auch einen guten Vorsprung von bis zu vier Minuten. Im abschließenden Sprint musste das südliche Rad-Ass dann ein bisschen Federn lassen und so wurde es dann der fünfte Endrang – ein Top-Ergebnis als bester Österreicher einer stark besetzten Rundfahrt. „Zwischenzeitlich wäre ich froh gewesen, wenn es noch die Top-Ten gewesen wären“, schmunzelte er. Und auch Burgenlands Radsport-Präsident Michael Knopf freute sich: „Ich habe gesagt, dass er unter die Top-Fünf kommen kann, unglaublich, dass er das wirklich geschafft hat.“ Der Sieg ging indes an den Tschechen Karel Vacek (Team Tirol).

Pause gibt es für Pöll nun keine, denn bereits zu Redaktionsschluss reiste er mit einem ungarischen Team nach Rumänien zur Tour of Tekerland. „Ich fahre hier zwar zweigleisig, das ist aber alles abgestimmt.“