Etwas Ruhe nach dem letzten Beben. Nach dem Verlust von zuletzt einigen Stammspielern will die Truppe von Denis Kulovits demnächst personell nachlegen.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 22. Januar 2020 (01:35)
Verantwortung übernehmen. Weil sich Tobias Kossits (r.) wieder dem SV Güssing anschloss, hofft man beim SV Eltendorf auf eine starke Führung von Chris Kovacsits. Ohne Neue wird es aber schwer.
Bauer

Das musste auch beim SV Eltendorf erst verdaut werden: Nach Fabian Wonisch (Rudersdorf), Jan Willgruber (Fürstenfeld?), Nico Binder (Oberwart), Milan Baliko und Markus Puskarits (beide Rechnitz), entschlossen sich zuletzt auch Fabian Huber und Tobias Kossits dazu, zum SV Güssing zu wechseln. Das Positive? In der vergangenen Woche kam kein weiterer Abgang mehr hinzu. „Das wunderte auch mich“, übte sich Cheftrainer Denis Kulovits in Galgenhumor, der zumindest mit Marin Roglic und Franko Vikario zwei neue Spieler schon begrüßen durfte. Auch mit einem Tormann sehe es gut aus, wobei da auch die langjährige Nummer eins Georg Kraus nach Kreuzbandriss sein Comeback feiern wird.

Was wird noch passieren? Kulovits dazu: „Wir haben einen Stürmer und Innenverteidiger in Aussicht, aber sind noch nicht so weit, um sagen zu können, ob sie es auch werden und ob es sich verwirklichen lässt.“ So hat man bei den Trainingseinheiten auch laufend Testkandidaten mit dabei, wobei sich die Blicke aufgrund der schwierigen Lage im Winter vermehrt Richtung Ausland verlagern. Die generelle Trainingswoche verlief laut Kulovits und dem Sportlichen Leiter Rainer Pummer unisono „sehr gut“. Dabei standen drei gemeinsame und eine Heimtrainings-Einheit auf dem Programm. Ähnlich verläuft auch diese Woche, wobei man am Samstag auch in den Testspielalltag einsteigt. Ab 10 Uhr testet man am Kunstrasenplatz in Szentgotthardt gegen das 2. Liga-Spitzenteam vom SV Mühlgraben. Mit einigen Probespielern? Das war zumindest zu Wochenbeginn nicht auszuschließen.