Jandrisevits über Lukacs: „Haben nur Gutes gehört“. Tihamer Lukacs wird neuer Cheftrainer des Güssinger Sportvereins. Dabei war vor allem der gute Ruf ausschlaggebend.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 23. Oktober 2020 (01:58)

So ein Spiel, wie am Freitagabend in Deutschkreutz gesehen, haben selbst langjährige Güssing-Besucher selten zu Gesicht bekommen. Vor der Pause ging es im Mittelburgenland hin und her, versteckten sich die GSV-Außenseiter keineswegs, führten auch mit 3:1, um mit einem Spielstand von 4:4 zum Pausentee zu gehen. Danach wurde es ruhiger, neutralisierten sich die beiden Teams, ehe die Güssinger Gäste in der Schlussphase wieder einmal einen Elfmeter-Gegentreffer zur Niederlage kassierten. „Unsere Tore waren super, nur machten wir uns erneut die Gegentreffer selbst“, haderte der Sportliche Leiter Johannes Jandrisevits und ergänzte: „Wenn man auswärts vier Tore erzielt, muss man punkten.“

Mehr gibt es nicht zu sagen, obwohl der Verantwortliche am Montag den neuen Trainer benennen konnte: Tihamer Lukacs! Der ehemalige Eberau-Meisterspieler von 2016 und zuletzt in Stegersbach als Cheftrainer arbeitende Lukacs wird ab kommender Woche neuer GSV-Coach. „Wir machten eine Shortlist mit etwaigen Kandidaten, wovon zwei dann klar herausstachen. Tihamer passt da perfekt zu unserer Philosophie“, so Jandrisevits. So konnte sich der gebürtige Ungar, der mittlerweile in Eberau wohnhaft ist, schon im Nachwuchs der Güssinger beweisen und hinterließ nicht nur dort Eindruck. Auch sein Wirken in Stegersbach war für das Engagement ausschlaggebend. „Wir haben über ihn, egal wo wir nachfragten, nur Gutes gehört. Auch in Stegersbach meinten quasi alle unisono, dass Tihamer ein Top-Mann sei. Wir glauben an eine langfristige Lösung.“