Neo-Coach Zsolt Jona: „30 Prozent trainierte ich“

Erstellt am 04. Dezember 2022 | 03:27
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8540083_owz48max_sport_burgenlandliga_guessing_.jpg
Zsolt Jona ist neuer Trainer beim SV Güssing. Der Ungar spielte bereits in St. Michael oder Tobaj, wo er auch Trainer war, und war vor seiner Bestellung zum Betreuer der Kampfmannschaft GSV-Nachwuchscoach.
Foto: zVg
GSV-Neo-Coach Zsolt Jona kennt ein Gros des Kaders aus seiner Zeit als Nachwuchs- Trainer. Darauf will er jetzt aufbauen.
Werbung

In der Vorwoche machte der SV Güssing die Bestellung von Zsolt Jona als neuen Trainer fix.. Der Ungar, der lange in Österreich kickte, war zuletzt im GSV-Nachwuchs aktiv, jetzt steigt er zum Kampfmannschaftscoach auf.

Für den 47-Jährigen eine große Freude, wie er gegenüber der BVZ erklärte: „Es ist eine Herausforderung, die ich gerne annehme. Ich war von 2018 bis Sommer dieses Jahres im Güssinger Nachwuchs aktiv, habe dort die U14 und U16 betreut und dann aus privaten Gründen eine Pause gemacht. Nun bin ich aber zurück“, so Jona. Die Erfahrung im Nachwuchsbereich soll ihm nun den Einstieg in die „Erste“ erleichtern, speziell weil Jona einige Spieler, auf die er ab sofort regelmäßig treffen wird, bereits gut kennt: „Zirka 30 Prozent des jetzigen Kaders waren meine ehemaligen Nachwuchsspieler. Die 2004er und 2005er waren eine super Generation, dort hat die Arbeit gut funktioniert, ich hoffe, dass das jetzt so weitergeht.“

Mit dem Mix aus besagten jungen und arrivierten Spielern wollen Jona und sein Trainerteam im Frühjahr den Klassenerhalt in der höchsten Liga des Landes schaffen. Dass das alles andere als leicht wird, ist dem Coach klar. „Aber wie ich die Jungs kenne, haben sie schon bewiesen, dass sie gut mit solchen Situationen umgehen können.“ Das Personal beim GSV bleibt über die Jahreswende übrigens weitestgehend gleich. Als Trainingsstart peilt Jona den 10. Jänner an.