Die Hoffnungen wachsen. Vieles neu beim Stegersbacher Traditionsklub, der aber trotz teils sehr starken Vorbereitungsgegnern weiter auf die erste Pleite 2019 wartet. Ein Fingerzeig für mehr?

Von Patrick Bauer. Erstellt am 20. Februar 2019 (01:07)
BVZ
Ein neuer Defensiv-Allrounder. Alexis Anatolis Sundas verteidigte gegen Großpetersdorf erst links hinten, ehe er ins Zentrum wechselte.

Es geht ans Eingemachte. In etwas weniger als zehn Tagen beginnt die Rückrunde der Burgenlandliga. Auch für den SV Stegersbach, der dann nach Horitschon reist. Um das Unmögliche möglich zu machen? Schwer abzuschätzen, denn der Rückstand mit zehn Punkten auf Kohfidisch und elf auf Allhau ist beträchtlich. Die Stimmungslage bleibt aber vorsichtig optimistisch, auch weil die Ergebnisse bis dato stimmten.

„Wir haben nun sieben Vorbereitungsspiele hinter uns und noch keines verloren. Mit den Ergebnissen können wir zufrieden sein“, sagte Trainer Sandor Homonnai und schoss nach: „Für unsere Psyche ist das sehr positiv. Im mentalen Bereich müssen wir uns nämlich aufbauen. Spielerisch war es aber nicht das Gelbe vom Ei.“

Damit meinte der erst im Winter zum Traditionsverein gestoßene Fachmann den Probelauf gegen den SV Großpetersdorf, wo zwar mit Christoph Kienzl (verletzt), Michael Rodler, Christian Wittmann (beide krank) oder Enes Rujovic (verhindert) nicht alle Mann mit an Bord waren, aber der 2:2-Ausgleich nach 2:0-Führung nachwirkte. „Fußballerisch müssen wir uns verbessern“, so Homonannai, der am Freitagabend einen positiven und einen negativen Moment erlebte.

Das Negative vorweg: Manuel Fritz überknöchelte nach missglückter Aktion und musste früh raus. „Es geht so“, meinte der gebürtige Stinatzer am Sonntag, als ihn die BVZ nach seinem Befinden befragte. Der Rückrundenstart sei laut ihm „fraglich“.

Zurück zum Positiven, denn Kapitän Michael Daum, der im letzten Jahr immer wieder mit Verletzungen kämpfte, spielte die letzten 25 Minuten ohne wirkliche Probleme. „Ich hoffe sehr stark, dass er am 2. März in Horitschon starten kann“, erklärte der Trainer, der weiß, dass er seinen Führungsspieler braucht, wenn es mit dem Ligaerhalt noch etwas werden soll.

Ein Test steht noch auf dem Programm: Am Samstag probt man um 12.30 Uhr im heimischen Stadion gegen den ungarischen Drittligisten aus Nagykanizsa. Da geht es noch nicht um Punkte, aber es wird ein Wegweiser für den Auftakt. „Da müssen wir da sein“, sagte der „Chef“ abschließend.