Felber: „Lachendes und weinendes Auge“. Obmann Franz Felber muss reagieren, nachdem sein Spieler Mathias Habesohn österreichischer Teamchef wurde.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 23. Januar 2021 (01:52)

Beim vorgezogenen Duell der zweiten Runde gegen Baden galt für den UTTC Oberwart die Devise: verlieren verboten. Ein Auftritt mit Wehmut, denn für Mathias Habesohn war es das letzte Spiel für den südlichen Bundesligisten. Der 36-jährige Niederösterreicher wurde nämlich zum österreichischen Herren-Teamchef bestellt. Er tritt dabei die Nachfolge von Peter Sartz an.

UTTC bedankt sich bei Mathias Habesohn

„Tischtennis lebe ich, seit ich ein Säugling bin. Ich hoffe, dass wir unsere kurz- und längerfristigen Ziele umsetzen können“, freut sich der älteste der drei Habesohn-Brüder (Anm.: Daniel und Dominik). Ziele sind für ihn vor allem Einzel-Tickets bei Olympia und eventuell eine Einzel-EM-Medaille. Das Mixed-Training mit den für Olympia so gut wie qualifizierten Vize-Europameistern Stefan Fegerl und Sofia Polcanova soll forciert werden. Zudem will Habesohn die nächste Generation an die Top-Athleten heranführen. Oberwarts Obmann Franz Felber meint dazu: „Ich sehe den Abgang mit einem lachenden und weinenden Auge. Die Chance muss man natürlich nützen.“ Nun rückt ein Spieler aus dem Kader nach, denn die Übertrittszeit beginnt erst im Juni.

Zurück zum Spiel gegen Baden: Hier machten sowohl Mathias und Dominik Habesohn, sowie Martin Storf kurzen Prozess mit ihren Gegnern und fixierten schnell das klare 4:0. „Wir gratulieren und bedanken uns zugleich bei Mathias für die schönen Jahre im UTTC-Dress.“