Judoverband im Burgenland-Modus. Burgenland Tourismus hat die seit 2016 bestehende Partnerschaft mit dem Österreichischen Judoverband um weitere drei Jahre bis Ende 2023 verlängert.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 06. Mai 2021 (02:34)
Burgenland-Kooperation. Österreichs Judo-Olympia-Kader mit Lukas Reiter, Aaron Fara, Sabrina Filzmoser, Stephan Hegyi, Magdalena Krssakova, Daniel Allerstorfer, Michaela Polleres, Shamil Borchashvili, Bernadette Graf und Laurin Böhler (v.l.).
Judo Austria, Judo Austria

In diesem Zeitraum finden die Olympischen Spiele in Tokio, drei Welt- sowie Europameisterschaften und rund 15 World-Tour-Events statt. Burgenland Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel: „40 Millionen Sportlerinnen und Sportler in mehr als 200 Ländern – Judo ist eine echte Weltsportart.

Unsere Judokas tragen das Burgenland in die Welt hinaus. Unser Land wird in Verbindung mit den erfolgreichen und sympathischen Athletinnen und Athleten international zum Begriff.“ Auch das Engagement im Judoverband unter dem Oberwarter Martin Poiger sei für die Partnerschaft entscheidend. Das freut auch den Judo Austria-Präsidenten Poiger: „Das Burgenland ist im heimischen Judo nicht zuletzt wegen der European Open in Oberwart fix verankert. Die Partnerschaft mit Burgenland Tourismus hat sich bewährt.

„Wir sind überzeugt, auch in den nächsten Monaten und Jahren möglichst viele Judo-Events ins östlichste Bundesland holen zu können. Von Österreichischen Meisterschaften, über Nationalteam- oder Nachwuchs-Trainingslager bis hin zu internationalen Turnieren. Ich möchte auch betonen, dass die Vertragsverlängerung gerade jetzt alles andere als selbstverständlich ist. So geht Partnerschaft. Wir werden diese Treue mit Engagement zurückgeben.“

Dazu soll unter anderem auch die weitere Positionierung von Judo als Schul- und Breitensport vorangetrieben werden. „Judo-Werte wie Respekt, Mut, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und Ernsthaftigkeit haben gerade in Zeiten der Pandemie und Social Distancing weiter an Bedeutung gewonnen.“