Bodzer-Truppe rutschte ab, auch andere Bezirk-Teams verloren

Erstellt am 01. Dezember 2022 | 02:37
Lesezeit: 4 Min
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Matchballsponsor Andre Werderits (Firma Samer, stehend l.), mit Eva Szerencsits, Hannah Mussy, Lisi Schreiner, Leonie Kirisits, Maria Frisch, Melanie Kurtz (stehend v.l.), Eva Schils, Christina Hofbauer, Laura Ascher, Jana Luipersbeck, Julia Dunst (hockend v.l.) und Lara Pomper (liegend) vor dem Spiel gegen den VSC Graz III. Foto: GSV Volleys
Foto: BVZ
Jennersdorfs Bundesliga-Truppe steht nach zwei Niederlagen nur auf Platz neun. Auch die zuletzt so erfolgreichen Wild Volleys Oberschützen verloren zuletzt.
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Fidas Jennersdorf

Die Frauen empfingen in der 2. Bundesliga im ersten Spiel der Doppelrunde am Samstag zu Hause Tabellenführer UVC Graz II. Auch wenn sich beide Teams von Beginn an einen harten Fight lieferten, setzten sich die Steirerinnen in den ersten zwei Sätzen durch. Danach blitzte aber die Qualität der Südburgenländerinnen merklich auf. Mit einem nahezu perfekten Satz sicherten sie sich diesen, danach war das Pulver jedoch verschossen. So wurden die drei Punkte abgegeben. Bereits einen Tag später spielte das Team von Coach Attila Bodzer bei SSV HIB Liebenau/HIB Volley Graz. Die Jennersdorferinnen verabsäumten es im ersten Satz, diesen für sich zu entscheiden – 25:27. Auch in der Folge war nichts drinnen und die 0:3-Niederlage besiegelt. „Wir konnten leider keine Punkte auf unser Konto verbuchen. Umso wichtiger ist es jetzt, das kommende spielfreie Wochenende sinnvoll zu nutzen, damit wir in den letzten Partien im heurigen Jahr wieder die volle Punktzahl einfahren“, lautet die Fidas-Kampfansage. Schließlich steht man aktuell nur auf dem neunten Platz. Von dort will man schnellstmöglich weg.

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Rückreise ohne Punkte in der Tasche. Die Jennersdorferinnen verloren in Graz, bleiben aber zuversichtlich.
Foto: Fidas Jennersdorf

Wild Volleys Oberschützen

Die bis dato tolle Serie – die Oberschützenerinnen waren vor dem Spiel in Weiz sieben Spiele in der steirischen 1. Landesliga ungeschlagen - ging nun zu Ende. Letztlich schickten die Steirerinnen die Wild Volleys mit 3:0 deutlich nach Hause. Die Mannschaft von Obmann und Coach Florian Sedlacek versuchte zwar, das Spiel offen zu halten, musste die Pleite schließlich aber akzeptieren. Sowohl in kämpferischer, als auch in technischer Hinsicht waren die Gegnerinnen diesmal überlegen. „Wir erwischten einen rabenschwarzen Tag und waren von unserer normalen Form und der Energie, die wir sonst auf das Feld bekommen, ein deutliches Stück entfernt“, resümierte Mittelblockerin Milla Prenner. Coach Florian Sedlacek ergänzte: „Wenn wir die richtigen Konsequenzen daraus ziehen, sehe ich keinen Grund, warum wir nicht schon am Samstag (Anm.: 16 Uhr) zu Hause gegen den VSC Graz II wieder an unsere alte Stärke anknüpfen können.“

GSV Güssing Volleys I

Um für die 1. Landesliga-Rückrunde in der Steiermark eine bessere Ausgangslage zu haben, wollten die Mädchen zu Hause gegen Hartberg wichtige Punkte einfahren. „Wir gingen zwar ersatzgeschwächt in das Spiel, aber unser Siegeswille zahlte sich trotzdem aus“, freute sich die Crew über das wichtige 3:2. Mit dem alles entscheidenden erfolgreichen fünften Satz holten sich die Südburgenländerinnen zwei Punkte. Nun wird am Wochenende Tabellenführer Bad Radkersburg im Aktivpark gefordert.

GSV Güssing Volleys II

Die zweite Mannschaft musste in der steirischen 2. Landesliga zur SG Eisenerz/Trofaiach III. In einer spannenden Drei-Satz-Partie schafften sie es, den Steirerinnen drei wichtige Punkte abzunehmen. Nun ist das Team spielfrei, trainiert wird aber weiterhin. Immerhin steht am 11. Dezember die nächste Heimrunde gegen Graz III sowie das Rückspiel gegen Eisenerz auf dem Programm.

Campus Stegersbach Volleys

Für die Damenmannschaft setzte es in der 1. Gebietsliga Damen/Steiermark trotz hartem Kampf gegen den VSC Graz III eine bittere 3:1-Niederlage. Wesentlich besser lief es für die Herren, die sich in der Gruppe B der steirischen Gebietsliga gegen den VBC Weiz III knapp mit 3:2 durchsetzen konnten. Damit katapultierten sie sich auch an die Tabellenspitze. Die Herren haben nun Pause, für die Damen gibt es keine. Schon am kommenden Wochenende steht am Samstag eine Doppelrunde in der Handelsakademie Stegersbach auf dem Programm. Dann treffen die Stegersbacherinnen auf den ATSE Graz II und im Derby auf den USV Jennersdorf II. „Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung, und hoffen, dass uns die Fans zum Sieg peitschen,“ heißt es von Seiten der Heimischen.