Jennersdorf-Leiter: „Auf Dauer nicht zu finanzieren“. Ein Re-Start ist für Jennersdorf fast nur möglich, wenn auch Zuseher dabei sein dürfen.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 22. November 2020 (01:22)
Symbolbild
Roka Pics/Shutterstock.com

Die Meisterschaft wurde von der Bundesregierung per Erlass eingestellt. Nun hofft man bei den Fidas Jennersdorf, dass die Corona-Pandemie nicht noch weitere Auswirkungen auf die Meisterschaft hat. Die Bundesregierung teilte dem österreichischen Volleyballverband mit, dass bis 7. Dezember die 2. Bundesliga stillsteht und erst dann wieder gespielt werden darf.

„Mit 8. Dezember geht aber sicher nichts. Der Breitensport muss von der Bundesregierung freigegeben werden. Einen Tag später zu spielen, geht nicht. Die Mädchen müssen sich ja auch wieder an die Halle gewöhnen“, erklärt der Sportliche Leiter der Fidas, Manfred Forjan. Er ist zugleich auch Präsident des burgenländischen Volleyballverbandes. Ausgaben hat sein Verein aktuell zwar keine, „nur, wenn wir spielen. Auf Dauer wird das dann aber nicht zu finanzieren sein. Wir leben in Jennersdorf von den Zusehern und dem Konsum während der Spiele. Bleibt dies aus, dann wird es extrem schwierig.“

Forjan erklärt auch, dass der Frühjahrsdurchgang seitens des ÖVV bereits gestrichen wurde. „Der Plan ist, dass der Grunddurchgang fertiggespielt wird und wir bis Mitte, Ende April 2021 mit der Meisterschaft fertig sind.“ Dann könnte es noch Auf- und Abstiegsspiele geben. Der Jennersdorfer befindet sich in ständigem Kontakt mit Coach Attila Bodzner und den Spielerinnen. Der Trainer übermittelt den Frauen aktuell jede Woche einen Trainingsplan, damit sie sich bis zum Re-Start fithalten.