Der Perfektion nahe: Ligakracher Parndorf - Oberwart

Erstellt am 08. Oktober 2021 | 02:05
Lesezeit: 2 Min
Thomas Herrklotz und Lukas Kantauer
Mit dem Traumduo nach Parndorf. Thomas Herrklotz (l.) und Lukas Kantauer finden fußballerisch immer besser zusammen.
Foto: Fenz
Erster gegen Zweiter, zehn Siege gegen derer neun oder auch einfach: Parndorf gegen Oberwart – der nächste Liga-Kracher!
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So eine Ausgangslage ist weder alltäglich noch gewöhnlich: Der SC/ESV Parndorf und der SV Oberwart treffen sich am morgigen Freitagabend im Heidebodenstadion und die beiden aktuell prägenden Mannschaften der Burgenlandliga kämpfen weiter um die perfekte Hinrunde. Die nördlichen Hausherren haben zehn Siege auf der Habenseite, während der SVO aufgrund des schon absolvierten spielfreien Wochenendes derer neun hat.

„Wir schauen nur von Spiel zu Spiel“, so das Credo von Sportkoordinator Peter Lehner, der anfügte: „Es kommen noch weitere sehr schwere und auch unangenehm zu bespielende Gegner.“ Dennoch weiß man nach dem fulminanten 5:4-Heimsieg über Siegendorf, dass man berechtigten Aufstiegsanspruch stellen kann. „Eine gewisse Absurdität ist schon dabei“, schmunzelte Lehner, der diesen Umstand auch erklärte: „So eine Hinrunde zu spielen und nicht Erster zu sein, ist schon ein Wahnsinn.“ Dabei weiß man im SVO-Lager aber auch, dass man nicht auf „Biegen und Brechen“ gewinnen muss.

Zu gut verlief das bisherige Halbjahr, zu eingeschworen wirkt die Mannschaft, um sich bei einem etwaigen Punktverlust aus der Bahn bringen zu lassen. „Für uns gilt es nun, das dritte Mal in Folge die Spannung hochzuhalten. Schon gegen Pinkafeld war das sehr viel an Brisanz, ehe wir gegen Siegendorf unser Level halten konnten. Einfach ist das bei drei solchen Wochen aber nicht“, sagte Trainer Florian Hotwagner und schoss nach: „Parndorf hat ein sehr gutes Kollektiv.“ Die Möglichkeit auf 15 Siege sah der Chef derweil so: „Das tangiert uns nicht wirklich. Wir spielen Partie von Partie.“

Personell wird Laszlo Sütö weiter passen müssen – Christoph Schaffer könnte derweil wieder mit dabei sein.