Im Informstadion soll Anschluss her

Ausgerechnet beim Oberwarter Tabellenführer hofft der ASK Kohfidisch auf die ersten Punkte der noch jungen Saison.

Patrick Bauer
Patrick Bauer Erstellt am 13. August 2021 | 04:17
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Chancen nützen. Das wird für Nik Wukitsevits und seine Fidischer Kollegen freitags wichtig sein.
Foto: BVZ

OBERWART - KOHFIDISCH; FREITAG, 19.30 UHR. Und schon steht Südderby Nummer zwei auf dem Burgenlandliga-Plan: Am morgigen Freitagabend lädt der SV Oberwart, der zuletzt das erste Nachbarschaftstreffen in Güssing mit 4:0 für sich bestritt, zum Duell mit Kohfidisch. Aus der Tradition her immer intensiv, oft sehr eng, wo meist dann Kleinigkeiten entschieden. Ob das dieses Mal auch so ist?

Die Fidischer starteten nämlich nicht gut in die neue Saison, verloren erst in Deutschkreutz ergebnistechnisch klar mit 0:4, ehe dann ein bitteres 0:1 gegen Oberpetersdorf folgte. Ganz anders der SVO, der Klingenbach 5:0 schlug und dann in Güssing nachlegte. Die Favoritenrolle ist klar verteilt und in Oberwart geht man von einem ähnlichen Spiel wie bei den ersten beiden Saison-Auftritten aus.

„Von der Grundausrichtung wird sich wohl nicht allzu viel ändern. Uns werden oft solche Spiele erwarten, wobei wir wieder Geduld walten lassen müssen“, sagte Oberwarts Sportkoordinator Peter Lehner, der anfügte: „Für die Fidischer kommt das Derby aber sicher zur richtigen Zeit. Sie könnten den Turnaround schaffen, was wir natürlich verhindern wollen. Unser Anspruch ist, die drei Punkte bei uns zu behalten.“

Bei den Gästen sieht man den SVO in diesem Jahr ganz vorne mit dabei. Vielleicht nicht zwingend auf Platz eins, aber gleich dahinter. So weiß man um die Schwere des Auswärtsganges. Kicker Thomas Polzer: „Sie hatten einen super Start, wir nicht. Wir wollen aber Gas geben und etwas mitnehmen.“