Wallern tauscht Trainer aus. Nur fünf Punkte in der Rückrunde – das war Klub-Boss Stefan Michlits zu wenig: Trainerwechsel! Nachfolger ist Gerhard Wodicka.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 04. Mai 2018 (10:12)
Martin Plattensteiner
Gerhard Wodicka

Zu Saisonbeginn bekam 2. Liga-Trainer-Novize Markus Halbauer die tolle Chance, sein Programm durchzuziehen. Einfach hatte er es nicht – beim USC Wallern stand der große Umbruch an. Arrivierte und Legionäre wurden reduziert, das Auslangen sollte mit einem Mix aus Routiniers und jungen Einheimischen gelingen. Im Herbst lief es noch passabel, doch im Frühjahr gelang nicht mehr viel. Fünf Rückrundenpunkte ließen Wallern in den beinharten Abstiegskampf schlittern.

Nach der 1:3-Pleite gegen den SK Pama tagte der Vorstand, schließlich teilte man Halbauer mit, dass er nicht mehr Trainer ist. Halbauer selber hatte es gewittert und dem Verein seinen Rücktritt angeboten. Der Mann, der nun die Kastanien aus dem Feuer und die Saison retten soll, ist beim USC ein Altbekannter. Gerhard Wodicka springt ein – er kennt den Klub in- und auswendig. „Leider ist der Trainer immer das schwächste Glied in der Kette“, so Michlits. „Aber wir mussten reagieren.“

Ex-Trainer Halbauer zeigt sich einsichtig, geht im Guten: „Das Team ist intakt, hat Charakter und wird den Klassenerhalt schaffen.“ Warum es sportlich nicht lief, kann er auch begründen: „Mit Gerald Thüringer, Patrick Summer, Daniel Janisch und auch Alexander Graisy fehlten verletzungsbedingt die Stützen. Der Druck auf die Jungen war dann zu groß.“ Halbauer selber wird die entscheidenden Partien seines Ex-Klubs weiter als Fan verfolgen. Nur am Sonntag – beim UFC Pama - ist er nicht dabei. „Da hat meine Freundin Geburtstag. Jetzt habe ich Zeit für Privates.“