„Massaro“ hat alle Wadeln fest im Griff. Henrik „Zeti“ Zehetbauer kennt alle Wehwehchen der AKA-Schützlinge. Bei Training und Spiel ist er im Dauereinsatz.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 13. Juli 2019 (05:06)
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Nachdenklich. „Zeti“ studiert die Aktionen der AKA-Kicker intensiv. Bei den Spielen ist er stets hochkonzentriert, um im Fall der Fälle sofort einsetzbar zu sein.

Momentan weilt er noch im wohlverdienten Urlaub, doch bald ist Henrik Zehetbauer – alle nennen ihn „Zeti“ – wieder voll im Einsatz und bringt die Wadeln und Muskeln der Kicker der Fußballakademie (AKA) Burgenland wieder auf Vordermann.

Bereits am Donnerstag, 18. Juli, startet die U15-neu mit der Vorbereitung auf die am Samstag, 24. August, startende Meisterschaft. Die U16 und die U18 folgen dann am Montag, den 22. Juli.

Ansprechpartner und Bezugsperson

Seit dem Kalenderjahr 2017 ist „Zeti“ aus der Akademie nicht mehr wegzudenken. Sein 40-Plus-Stunden-Job macht ihm täglich großen Spaß. „Ich habe immer ein offenes Ohr für die Jugendlichen“, erzählt Zehetbauer, der seinen ehemaligen Brotjob als Bäcker 1996 aufgab und eine Umschulung zum Heilmasseur machte. Seither nahm er laufend bei Fort- und Ausbildungen teil. „In der AKA haben wir ein hervorragendes, kollegiales Team mit fachlich qualifizierten Trainern. Die Stimmung ist super, die Zusammenarbeit funktioniert bestens“, führt der Masseur aus. Für die Youngsters ist er mehr als das, „Zeti“ ist für alle eine Bezugsperson und Ansprechpartner.

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Jubeln kann er auch. Über Siege freut sich der Chefmasseur der AKA ganz besonders.

Natürlich erlebt man neben dem täglichen Tagesablauf als Masseur auch Kurioses und Witziges. „Ich kann mich gut an ein Spiel der SVM Amateure in Parndorf erinnern“, so Zehetbauer. „Der Rasen war in einem schlechten Zustand, ich wäre fast umgeknickt und hätte mir eine Verletzung zugezogen“, grinst er. Nachsatz: „Für die Zuschauer war das natürlich eine Gaudi.“

Aber auch ganz Ernstes kommt ihm unter: „Als ich in Hirm Jugendtraining hatte, wurde ich zum nahen Tennisplatz gerufen. Da hatte ein Spieler einen Herzinfarkt, ich wurde zum Ersthelfer.“