Takacs geht, Füzi folgt interimistisch. Mit Manuel Takacs verlässt der aktuelle Sportliche Leiter die Fußballakademie (AKA) Burgenland. Der 34-Jährige, er stand seit Juli 2019 offiziell an der sportlichen AKA-Spitze, wechselt auf eigenen Wunsch nach Linz in die LASK-Akademie, wo er ab Jänner 2021 das U18-Team übernehmen wird. Das gab die Fußballakademie Burgenland im Zuge einer Presseaussendung bekannt.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 25. November 2020 (11:08)
Manuel Takacs verlässt als Sportlicher Leiter die Fußballakademie Burgenland und wird künftig als neuer U18-Trainer in der LASK-Talenteschmiede tätig sein.
Martin Ivansich

Position wird unmittelbar ausgeschrieben 

Wer Takacs („Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten.“) folgen wird, soll sich im Zuge eines Auswahlverfahrens zeigen. Die Position des Sportlichen Leiters wird neu besetzt, vorab wird der Job ausgeschrieben, wie Sportlandesrat und Aufsichtsratsvorsitzender Heinrich Dorner erklärt: „Wir bedanken uns bei Manuel Takacs und wünschen ihm für seine neue Aufgabe alles Gute. Die Fußballakademie wird die Position unmittelbar ausschreiben und so schnell wie möglich neu besetzen. Damit nehmen wir nach der geplanten Übernahme der SVM-Anteile auch personell einen Neustart vor."

Hans Füzi übernimmt interimistisch

Um einen professionellen Übergang bis zu einer neuen Dauerlösung zu gewährleisten, wird mit Hans Füzi ein interimistischer Sportlicher Leiter installiert. Für den Sportkoordinator des Burgenländischen Fußballverbands (BFV) – er ist zudem auch Co-Trainer des U19-Nationalteams - ist es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte, war er doch bereits von 2009 bis 2016 in der AKA tätig, damals als Geschäftsführer und Sportlicher Leiter. „Ich freue mich helfen zu können“, so der 62-Jährige.

Hans Füzi war von 2009 bis 2016 in der Fußballakademie Burgenland aktiv - nun kehrt er interimistisch an seine alte Wirkungsstätte zurück.
Bernhard Fenz

Guter Dinge ist auch AKA-Geschäftsführer Oliver Snurer, der sagt: „Wir haben als Organisation immer bewiesen flexibel und lösungsorientiert zu sein. Unser Trainerteam ist bestens eingespielt und wir werden das gut meistern."

Und auch Fußballverbands-Präsident Gerhard Milletich sieht die jetzige Lösung positiv, denn: „Mit Hans Füzi können wir den Zeitraum bis zur Neubesetzung optimal überbrücken und auf seine langjährige Erfahrung in dieser Funktion zurückgreifen."

Alle Hintergründe und Infos zum Thema folgen in der morgigen Printausgabe der BVZ.