Tirol-Reise: Riesen-Aufwand für Auftaktspiel. Der Meisterschaftsauftakt am Samstag in Innsbruck und Wattens ist mit viel Organisation verbunden.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 25. Februar 2021 (01:33)
Die Mannschaften der AKA Burgenland (im Bild U16-Coach Ivo Smudla) treten am Samstag zum Auftakt der Rückrunde in Tirol an.
Plattensteiner

Zum wohl schwierigsten Auswärtsgegner in diesen Corona-Zeiten müssen die Burgenländer gleich zuerst. Denn eine Fahrt in das Bundesland Tirol ist nur aus beruflichen Gründen erlaubt, einen negativen Corona-Test inklusive, der nicht älter als 48 Stunden ist. Die Kicker der Akademien sind, was das Ausüben des Sports betrifft, den Profis der Bundesligen schon seit November gleichgesetzt.

Bereits am Montag wurden alle Kicker, Trainer und Betreuer getestet. Seither lebt man in der Akademie in einer sogenannten „Bubble“, Außenkontakte gibt es keine. Am Donnerstagabend werden alle, die nach Tirol fahren, nochmals getestet. Am Freitag – geplant ist 8 Uhr nach dem Frühstück – startet der Doppeldeckerbus. „Wir haben den größten Autobus bestellt, den es gibt“, erklärt AKA-Geschäftsführer Oliver Snurer.

Aus Sicherheitsgründen fährt nur die Minimalzahl an Spielern und Betreuern mit. Die drei Mannschaften (jeweils zwei Tormänner und 14 Feldspieler) mit ihren Chef- und Assistenztrainern, zwei Masseure (U15 und U16 können von einer Person in Innsbruck betreut werden) sowie Gerhard Posch als „Delegationsleiter“ begeben sich auf die abenteuerliche Fahrt. Diese darf – Stand bei Redaktionsschluss – über das deutsche Eck erfolgen. Das Hotel in Innsbruck hat ein eigenes Präventionskonzept erstellt, die Mitarbeiter der Gastronomie werden klarerweise laufend getestet.

Die Spielorte wurden ebenfalls corona-technisch entflechtet, gespielt wird an drei verschiedenen Schauplätzen. „Die Kollegen aus Tirol haben uns bei der Organisation der Reise unterstützt“, streut Snurer im Vorfeld Rosen. „Gastgeschenke in Form von Punkten packen wir aber sicher nicht ein.“