David Pichler unterliegt Dominic Thiem im Finale. Für Burgenlands Nummer eins setzte es im Finale der Generali Austrian Pro Series ein 2:6 und 0:6 gegen den großen Favoriten Dominic Thiem. Dennoch zieht der Osliper nach dem wohl längsten Turnier aller Zeiten (O-Ton von Pichler-Coach Stefan Hirn) ein positives Fazit.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 27. Juni 2020 (17:28)
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„Die Leistung war auch im Finale in Ordnung. Nur steht auf der anderen Seite ein Dominic Thiem gegen den du nicht viel machen kannst“, meinte David Pichler nach der glatten Finalniederlage. „Gefühlt kannst du noch so genau zu den Linien spielen und dennoch kommen die Bälle mit einer Länge zurück, wo du nur voll riskieren kannst.“ Daher war das zweite Spiel zwischen Pichler und Thiem im Turnierverlauf bereits nach 59 Minuten mit 2:6 und 0:6 beendet. Der Nordburgenländer konnte lediglich in der Anfangsphase mit dem Weltranglisten-Dritten mithalten.

Auf die abgelaufenen 33 Tage, in denen in der Südstadt 100 Tennisspiele absolviert wurden, blickt das BTV-Ass jedoch sehr positiv zurück. „Ich habe in dieser Zeit sehr gutes Tennis gespielt“, so Pichler. Vor allem ab der zweiten Gruppenphase, was letztendlich trotz einer 7:5-Match-Bilanz den Platz im Finale einbrachte. Als schönsten Momente des „Monster-Turniers“ bezeichnet Pichler den 7:6 und 7:6-Erfolg über Davis-Cupper Sebastian Ofner. Als enorm wichtig stuft der Burgenländer auch den knappen Sieg über Lenny Hampel in der finale Gruppenphase ein („weil da wirklich viel auf dem Spiel stand“), der letztendlich das Finalticket brachte und sowie die Erfolge über Dennis Novak und seinen ersten Sieg überhaupt gegen Lucas Miedler.

In der kommenden Woche geht es für David Pichler bei den Staatsmeisterschaften in Oberpullendorf weiter. Nach den tollen Erfolgen in der Südstadt, tritt der Titelverteidiger mit viel Selbstvertrauen an.

Detailergebnisse: https://www.tennisnet.com/austrian-pro-series/herren