Nachwuchs steigt wieder ein: „Darauf sind wir stolz“. Der General Manager des Österreichischen Basketball-Verbands und Burgenlands Verbands-Boss freut sich für die Jugend.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 12. Februar 2021 (02:24)
Stefan Laimer, Präsident des burgenländischen Verbands
Daniel Fenz

Was in anderen Sportarten wie Fußball bereits möglich ist, wurde nun auch für Basketball erreicht. Die Nachwuchs-Elite, konkret die Österreichische Meisterschaft U14, U16 und U19, wurde in den Bereich des Spitzensports aufgenommen und ist somit berechtigt zu trainieren.

Sehr zur Freude von Stefan Laimer, seines Zeichens General Manager des Österreichischen Basketballverbands (ÖBV) und Präsident des Burgenländischen Verbands (BBV). „Der Verband reichte ein Präventionskonzept beim Sportministerium ein, das geprüft wurde und wir erhielten die Zusage für eine Durchführung“, so Laimer, der ergänzt: „Darauf sind wir stolz.“

Auch finanziell sei vieles geregelt, übernimmt der Verband das Nenngeld für die ÖMS-Nachwuchsklassen. Einzig die burgenländische Meisterschaft müsse noch warten. Wichtig war aber eines: „Es geht darum, die Jugend bei Laune zu halten, auch wenn die Herausforderungen für alle sehr große sind.“

Somit können einige Youngster-Teams wieder einsteigen. Genannt haben etwa die Oberwart Gunners, die Güssing-Jennersdorf Blackbirds und die BBC Nord Dragonz. Generell ist dieses erste grüne Licht für Basketball-Burgenland nicht unwesentlich, hat sich hier doch der Nachwuchs in der vergangenen Dekade gut entwickelt. Das sieht Stefan Laimer besonders positiv. Der gebürtige Bad Tatzmannsdorfer ist schließlich seit zehn Jahren BBV-Präsident und entwickelte so die Strukturen entscheidend mit.

„Die Teams leisten alle super Nachwuchsarbeit“, sagt er, der neben den Gunners gerne einen zweiten Bundesliga-Verein aus dem Burgenland sehen würde: „Oft scheitert es leider aber noch an der finanziellen Komponente.“

Aktuell sind in der 2. Bundesliga mit den Mattersburg Rocks, den Blackbirds und den Dragonz nicht weniger als drei rot-goldene Vertreter dabei. Schöne Aussichten also, und: Der in der Vergangenheit oft als unüberwindbar gesehene Sprung von der zweithöchsten in die höchste Spielklasse sei „nicht mehr so groß“ und die Klubs „sind gut aufgestellt. Trotz Corona hoffe ich, dass wir bald einen zweiten Vertreter haben.“ Rein von der sportlichen Perspektive her sieht es gut aus. Derzeit stehen mit den Blackbirds und den Rocks zwei burgenländische Teams an der Spitze der 2. Liga. Wer auch immer das Rennen machen sollte. So oder so wünscht sich Laimer für die Zukunft vor allem eines: „Egal, wer Meister wird, in Zukunft muss dieser dann auch aufsteigen.“