Mission Titelverteidigung: Start in die Playoff-Duelle. Die Redwell Gunners starten am Donnerstag ins Playoff-Halbfinale der Bundesliga, Gegner ist Wels. Klares Ziel: Der Titel des Vorjahres soll verteidigt werden.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 11. Mai 2017 (06:27)
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Emotional. Headcoach Chris Chougaz wird sein Team von der Seitenlinie aus antreiben.
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Fokussiert. Gunners-Kapitän Sebastian Käferle und seine Mannschaft brennen auf den Start der Playoffs. Foto: Pekovics
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Drei Spiele brauchte der WBC Wels gegen Wien, um sich für das Playoff-Halbfinale gegen den regierenden Meister, die Redwell Gunners Oberwart, zu qualifizieren. Die gehen zwar ausgeruht ins erste Playoff-Halbfinale („best of five“), das morgen, Donnerstag, in der Sporthalle Oberwart stattfindet (Beginn 19.30 Uhr), sind aber am Ende des Grunddurchgangs etwas aus dem Rhythmus gekommen.

Nicht nur deshalb warnt Gunners-Präsident Thomas Linzer vorm aktuellen Gegner: „Die Serie gegen Wels ist mit Sicherheit kein Selbstläufer. Gegen ein Team zu spielen, das gerade im Aufschwung ist, ist immer schwer.“

„Wels kommt nicht, um freundlich zu sein“

Tatsächlich haben sich die Oberösterreicher durch den Aufstieg ins Halbfinale selbst aus einem Tief befreit, die Gunners werden vor allem beim Spiel unter dem Korb aufpassen müssen. „Da tut der Ausfall von Renato Poljak (Anmerkung: Operation an der Schulter) natürlich doppelt weh“, sagt Linzer.

Zudem fehlt auch noch Jakob Szkutta, er brach sich im letzten Spiel des Grunddurchgangs gegen Fürstenfeld eine Zehe. In der bisherigen Saison haben die Gunners gegen Wels schon zwei Mal verloren.

Das Ziel für den regierenden Meister und überlegenen Tabellenführer nach dem Grunddurchgang lautet dennoch ganz klar: „Einzug ins Finale und Meistertitel“. Aber Linzer warnt: „Egal ob wir von den 32 Spielen 27 oder zwei gewonnen haben – die Meisterschaft fängt in den Playoffs wieder bei Null an. Wels kommt sicher nicht nach Oberwart, um freundlich zu uns zu sein. Die wollen ins Finale – genauso wie wir, das wird eine beinharte Serie. Jetzt müssen wir das bestätigen, was wir im Grunddurchgang gezeigt haben.“