Rotenturmer Cup-Märchen geht weiter!

Die Elf von Benjamin Posch siegte am Dienstagabend gegen den BVZ Burgenlandligisten aus Wimpassing im Elferschießen.

Patrick Bauer
Patrick Bauer Erstellt am 25. April 2018 | 09:32
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Der ASK Rotenturm kommt dieser Tage aus seiner Feierstimmung nicht hinaus, denn während man in der 1. Klasse Süd kurz vor dem Aufstieg in die 2. Liga steht, schaffte man am Dienstag im BFV-Cup-Viertelfinale die nächste Sensation.

Über die Stationen Güssing, Rudersdorf und Kohfidisch – alles Vereine, die höherklassig agieren – kam man in die Runde der letzten Acht, wo nun die Nordburgenländer aus Wimpassing warteten. Diese kämpften zuletzt mit einigen negativen Erlebnissen in der Meisterschaft und so war Spannung vorprogrammiert.

Und es wurde ein richtiger Cupschlager, denn die defensiv eingestellten Hausherren ließen wenig zu und gingen kurz vor Seitenwechsel durch Jaka Jerina mit 1:0 in Führung. „Es war klar, dass wir kompakt stehen wollten, was die Burschen unglaublich umsetzten“, lobte Trainer Posch. So stand man schon mit eineinhalb Beinen im Halbfinale, als Adil Kouskous in Minute 88 doch noch ausglich und den Gästen ein Elfmeterschießen ermöglichte.

Damit kennen sich die ASK-Kicker aber aus, denn auch Güssing wurde so aus dem Wettbewerb gekegelt. „Man merkte unsere Leidenschaft, unbedingt weiterkommen zu wollen“, so der Coach. Und man kam weiter, denn auch wenn auf Rotenturm-Seite Jerina vergab, glaubte man weiter an seine Chance und die Wimpassinger scheiterten zweimal vom Punkt. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte dann Harun Grozdanic zum Aufstieg. Posch: „Sie waren ein starker Gegner.“

Ein Wunschlos fürs Halbfinale habe man nun nicht, wie der „Chef“ erklärte: „Jedes Spiel ist nun ein weiteres Highlight. Uns ist das wirklich egal, denn sie kommen dann sowieso zu uns.“ Das nur, weil die restlichen Kontrahenten in der BVZ Burgenlandliga oder gar noch höher kicken (Neusiedl ist schon weiter, die weiteren Halbfinalisten werden aus den Paarungen Siegendorf – Parndorf und Neuberg – Horitschon ermittelt).

Wichtiger sei aber sowieso der Aufstieg. Posch abschließend: „Das ist eine kurze und schöne Momentaufnahme, aber der Fokus liegt schon heute wieder auf der Meisterschaft am Wochenende. Es ist zwar ein bisschen schade, dass die Jungs das nicht so ausgiebig feiern können, aber wir haben das große Ganze vor Augen.“