Präsident Milletich: „Möchte hineinhören“. Der Burgenländische Fußballverband führt diese Woche die Termine mit allen Klubvertretern durch. Die Zuversicht von Präsident Milletich steigt.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 04. Juni 2020 (03:35)
Fußball wieder mit Fans. Nicht nur in der Bundesliga (hier ein Bild aus dem Mattersburger Pappelstadion) könnte der Zutritt für Zuschauer aufgrund der angepeilten Lockerungen bald wieder möglich sein, auch im Amateurfußball keimt dieses auf.
Ivansich/Fenz

Pro Region ein Treffen aller Klubvertreter mit der Verbandsspitze – das ist der intensive BFV-Plan für diese Woche, um danach ein grobes Stimmungsbild aus dem gesamten Burgenland einfangen zu können. Am Dienstag startete Präsident Gerhard Milletich mit seiner Crew in Gols mit dem ersten Treffen für Teil eins der Gruppe Nord – den Bezirk Neusiedl am See. Am gestrigen Mittwoch folgte dann in St. Georgen der Bezirk Eisenstadt.

Weiter geht es am Freitag in Oberpullendorf mit den Klubs der Burgenlandliga, am Samstag steht im Zuge von vier Terminen (je zwei in Oberwart und Heiligenkreuz) die Gruppe Süd geballt im Fokus, ehe am kommenden Dienstag die Gruppe Mitte in Neutal den Abschluss bilden wird. „Wir wollen einerseits über den Status quo informieren, andererseits möchte ich auch hineinhören, wie das genaue Stimmungsbild aussieht,“ setzt Milletich auf den persönlichen Kontakt – freilich mit der nötigen Corona-Distanz.

BFV-Präsident Milletich
BVZ

Inwiefern der Verlags-Chef den Klubvertretern auch schon stichhaltige Infos bezüglich des Starts für die neue Saison geben kann, bleibt abzuwarten. Aufgrund der laufenden Gespräche zwischen ÖFB, Bundesliga und Regierungsvertretern sei das Gefühl für einen baldigen Start in ein volles Mannschaftstraining (bislang ist im Amateurbereich am Platz noch die Abstandsregel einzuhalten) aber gut. „Ich könnte mir gut vorstellen, dass ab Juli wieder voll trainiert werden darf. Überzeugt bin ich davon, dass wir aufgrund der aktuellen Entwicklung spätestens mit Schulbeginn (Anm.: September) wieder Meisterschaft spielen können – vielleicht auch schon früher, aber Prognosen zu stellen, ist schwierig.“

Fakt ist zudem, dass im Falle des Falles auch die Anwesenheit von Zuschauern möglich sein könnte, sollen doch ab August bis zu 750 sowie bis zu 1.250 (hier allerdings mit behördlich genehmigtem Präventionskonzept) Besucher bei Veranstaltungen im Freien möglich sein. Milletich: „Im Amateurbereich wäre man damit abgesichert.“