Klingenbachs Offensivgeist als Parkettzauberer. Dilber Aujla vom ASKÖ Klingenbach ist in der 1. Bundesliga bei „youngCaritas Käfig League“ im Einsatz.

Von Philipp Frank. Erstellt am 14. Januar 2021 (01:45)
Dilber Aujla (2.v.l.) ist Gründungsmitglied des Futsalvereins „youngCaritas Käfig League“ in Wien und schon seit fast sieben Jahren dabei. Heuer sieht es in der Tabelle noch nicht so rosig aus.
zVg/Vranovsky

Seit vergangenem Sommer kickt Dilber Aujla in der Burgenlandliga für den ASKÖ Klingenbach in der Offensive. Seit frühen Jugendtagen hat der 23-jährige Wiener aber ein anderes Hobby. Er ist leidenschaftlicher Futsal-Spieler und beim Verein „youngCaritas Käfig League“ sogar seit den Gründungstagen dabei.

„Das ist eine ganz andere Sportart als Hallenfußball.“ Dilber Aujla, Klingenbachs

„Wir haben den Klub vor sieben Jahren gegründet, seitdem bin ich dabei. In den ersten Jahren haben wir in der 2. Bundesliga gespielt, jetzt bestreiten wir aktuell die dritte Saison in der 1. Bundesliga“, lässt Aujla wissen. In dieser Spielzeit läuft es aber noch nicht ganz nach Plan für die Parkettzauberer. Nach sechs Runden stehen ebenso viele Niederlagen zu Buche.

Offensivspieler kickt auch in der 1. Futsal-Bundesliga

„Wir haben eine sehr junge Mannschaft mit einem Altersdurchschnitt von 20 Jahren. Die anderen Teams haben alle Routiniers in ihren Reihen, diese Erfahrung fehlt uns. Wir sind eine starke Mannschaft, schießen im Moment aber zu wenig Tore beziehungsweise schießen wir sie uns selber.“

Aufgrund der Corona-Pandemie haben heuer aber zwei Teams ihre Nennung zurückgezogen – die Murexin Allstars und Vienna Walzer. „Vielleicht gibt es deshalb keinen oder nur einen Absteiger“, hofft der 23-Jährige.

Auf dem Rasen ist er eigentlich in der Offensive zu Hause, beim Futsal beginnt er meistens in der zentralen Defensive. „Da spielt aber jeder auf jeder Position. Das ist eine ganz andere Sportart als Hallenfußball“, so Aujla, der im Frühjahr seinen Fokus aber voll auf Klingenbach und die Burgenlandliga richtet. „In den kommenden Spielen warten Gegner, gegen die wir punkten können. Ich hoffe, dass wir auch spielen dürfen“, so „Dili“, der sich in der Grenzgemeinde sehr wohl und gut aufgenommen fühlt. „Die Mannschafskollegen sind super und das Umfeld ist sehr familiär. Es gefällt mir sehr gut hier“, so der Wiener.