Burgenland-Duo: Eine Cup-Auslosung zum Freuen. Wimpassing darf bei Sturm Graz das spezielle Flair genießen. Mattersburg darf Hartberg daheim empfangen.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 11. November 2017 (03:54)
Mattersburg wird im Pappelstadion Hartberg empfangen
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Dem SV Wimpassing steht vor dem Start der Rückrunde in der BVZ Burgenlandliga Anfang März noch ganz nebenbei das beste Spiel seiner Vereinsgeschichte ins Haus. Nach Siegen gegen Stadlau, Blau Weiß Linz und dem WAC darf das Sensationsteam von Spielertrainer Eldar Topic nun als Belohnung bei Bundesliga-Leader Sturm Graz antreten. Ankick ist am 27. oder 28. Februar, der genaue Termin steht noch nicht fest.

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Topic: „Sturm auswärts ist ein Wahnsinnslos für uns. Nur Rapid in der Allianz Arena würde das noch toppen, aber wir sind mit dem Gegner auch sehr zufrieden. Ich bin froh, dass wir auswärts antreten müssen. Für die Jungs ist das eine tolle Sache, in so einem Stadion zu spielen.“

Rein sportlich sind die Chancen vor allem auswärts klarerweise verschwindend gering. Genießen können die SVW-Kicker die schier unlösbare Aufgabe aber jedenfalls, vielleicht bringt diese Lockerheit ja etwas.

Auf ein Heimspiel freuen darf sich mit Bundesligist SV Mattersburg der zweifache ÖFB-Cup-Finalist. Gegner ist Erste-Liga-Aufsteiger Hartberg, der sich im Hoch befindet, nach 17 Runden 31 Punkte aufweist und an den Bundesliga-Aufstiegsplätzen schnuppert. Derzeit liegt das Team von Coach Christian Ilzer auf Rang drei – jener Platz, der aufgrund der Bundesliga-Aufstockung nach Saisonende zur Relegation gegen den Letzten der Tipico Bundesliga berechtigt.

Sprangler: „Etwas ganz Besonderes für mich“

SVM-Cheftrainer Gerald Baumgartner weiß: „Hartberg ist eine sehr unangenehme und gefährliche Mannschaft. In der Sommervorbereitung haben wir gegen sie – berechtigt – verloren (1:2, Anm.), weil wir die Zweikämpfe nicht zu 100 Prozent angenommen haben. Das gilt es dann besser zu machen. Aber natürlich ist es positiv, dass wir zuhause antreten können – wir wollen die Hürde klarerweise überspringen.“

Zu einem Wiedersehen wird es dann auch mit Ex-SVM-Profi Sven Sprangler kommen. Der 22-jährige Steirer ist mittlerweile bei Hartberg tätig – und freut sich auf die Rückkehr ins Pappelstadion. „Schließlich habe ich in Mattersburg praktisch meine gesamte Jugend verbracht. Für mich wird das etwas ganz Besonderes, dieses Spiel hat einen hohen Stellenwert.“

Aus Hartberger Sicht wäre ein Heimspiel gegen Sturm Graz freilich der Jackpot gewesen, wie Sprangler zugibt. „Natürlich wäre das für den Verein der Hammer gewesen. Aber für uns ist das Duell gegen Mattersburg auch eine geile Sache – schließlich geht es gegen einen Bundesligisten.“ Rein sportlich sagt Sprangler: „Wir werden dort fix unsere beste Leistung abrufen müssen. Dann werden wir sehen, ob es sich ausgeht.“