Fußballsplitter aus dem Burgenland.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 03. September 2020 (01:03)
Deutschkreutz-Coach Didi Heger führte seine Mannschaft zu einem 2:1-Erfolg bei Titelaspirant Siegendorf. Nun wartet Markt Allhau.
Frank

Deutschkreutz

Nach dem Dienstagsspiel in Siegendorf wartet morgen, Freitag, mit dem Heimspiel in Markt Allhau schon die nächste Aufgabe auf die Truppe von Trainer Didi Heger. Dieser möchte zwar zuhause gegen die Südburgenländer voll punkten, sieht das Dienstag-Spiel aber als möglicherweise entscheidenden Faktor: „Mal sehen, wie es am Freitag mit unseren Kräften aussieht.“ Definitiv nicht dabei sein kann Kapitän Florian Szaffich, der mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel bis zu zwei Monate ausfallen könnte. David Lenghart steht nach seiner Schulterverletzung aus dem Cup-Spiel in Rohrbach wieder im Mannschaftstraining und könnte ein Thema für den Match-Kader sein.

Kohfidisch. Am vergangenen Dienstagabend ging es auch endlich für die Elf von Attila Banfalvi los. Es ging nach Leithaprodersdorf, die erst am Wochenende ein 0:4 gegen St. Margarethen ausfassten. Mit ersten Punkten wurde es derweil nichts. Dabei sah es 90 Minuten gut aus, aber in der Schlussminute markierte Fabian das entscheidende Tor. Geknickt zeigte sich ASK-Kicker Thomas Polzer kurz nach Spielschluss nicht: „Unsere Leistung war in Ordnung, nur an der Chancenverwertung müssen wir noch arbeiten.“ Weiter geht es schon am morgigen Freitag in Güssing. „Das sind immer heiße Duelle“, meinte Polzer vorab.

Markt Allhau

Zwei Spiele, vier Punkte: Beim UFC läuft es zur neuen Saison sehr passabel. Gegen Horitschon war man vor allem vor der Pause sehr präsent, haderte nach dem Horitschon 1:2-Anschluss aber in weiterer Folge mit seiner Chancenauswertung. „Da haperte es. Wir hätten es sonst früher entscheiden können“, meinte Pressesprecher Ewald Musser und ergänzte: „In Summe ein verdienter Sieg.“ Da die Aufgaben mit Deutschkreutz, Oberwart und Parndorf nicht leichter werden, war es umso wichtiger voll zu punkten. „In den nächsten Spielen hängen die Trauben für uns sehr hoch. In Deutschkreutz spielten wir zuletzt immer gut, aber verloren zumeist knapp. Vielleicht können wir das umdrehen.“ Personell wird Sally Preininger sehr wahrscheinlich fehlen. Der Torschütze zum 1:0 gegen Horitschon verletzte sich am Oberschenkel. Musser: „Man sieht derzeit aber, dass wir eine starke Ersatzbank besitzen.“

Pinkafeld

Am vergangenen Donnerstag war es dann endgültig klar: Wegen dreier Corona-Fälle im Pinkafelder Lager musste die Begegnung in Kohfidisch abgesagt werden. Den Personen geht es dabei gut und ab Montag wird beim SCP auch wieder trainiert. Es warten nämlich intensive Tage, denn bis dato steht die Elf von Maxi Senft noch ohne Meisterschaftseinsatz da. Das soll sich bei sonntäglichen Matinee gegen St. Margarethen endlich ändern. „Unsere Trainer sahen sich zuletzt den kommenden Gegner an. Die haben eine sehr gute Mannschaft mit individuell guten Kickern“, so Sektionsleiter Alex Diridl. Personell sieht es dabei gar besser als noch vor zwei Wochen aus, denn Anze Kosnik und David Hagenauer konnten ihre Verletzungen weiter auskurieren.

Oberwart

Gut präsentierte sich der SV Oberwart beim 3:0-Auswärtssieg in Klingenbach. Dabei glänzte man nicht, sondern agierte im Stile einer Spitzenmannschaft: Abgeklärt, konzentriert, konsequent und souverän. „Wir ließen nichts zu und machten auch in den entscheidenden Momenten die Tore“, lobte Sportkoordinator Peter Lehner. Erstaunlich ist das schon, denn mit Daniel Seper (beruflich verhindert) und Christian Deutschmann (verletzt) fehlte gar die etatmäßige Innenverteidigung. „Wir sind voll zufrieden“, so Lehner weiter, der schon auf den morgigen Schlager gegen Siegendorf blickte: „Sie sind sicher der Favorit, aber wir wollen die Punkte bei uns lassen.“ Personell blieben zu Wochenbeginn auch Dominik Doleschal und Stefan Wessely fraglich, Deutschmann fehlt unterdes sicher.

Güssing

Wie schon in Parndorf, verlor der GSV-Tross auch in Bad Sauerbrunn wegen eines späten Elfmeters. Defensiv präsentiert man sich zumeist kompakt, schafft es aber nicht, die nötigen Umschaltmomente über Roman Rasser zu lukrieren. So auch im Mittelburgenland, wie der Sportliche Leiter Johannes Jandrisevits erklärte: „Aus dem Spiel lassen wir wenig zu, aber offensiv müssen wir ansetzen. Da fehlt auch etwas der Nachdruck.“ Schon am morgigen Freitag hat man beim Südderby die Chance zur Wiedergutmachung. Kein Thema wird dann noch Kevin Zinkl sein, während sich der restliche Kader einsatzbereit zeigt. „Die wollen kicken und vielleicht kommt uns das entgegen“, so Jandrisevits.

Bad Sauerbrunn

Nach der Absage gegen Pinkafeld bestritt der SCBS am Samstag sein Auftaktspiel gegen Güssing und meisterte die „Pflichtaufgabe“, knapp aber verdient mit einem 1:0-Heimsieg. Dass mit Daniel Hutter, Arnold Ernst und Christoph Krenn drei Stammkräfte gefehlt haben, war beim Arbeitssieg zu bemerken. Am Samstag geht es nach Horitschon, wo Trainer Kremser erstens mit keinem Rückkehrer in den Kader rechnete und zweitens ein Duell auf Augenhöhe erwartete: „Mein Freund Hannes Marzi hat eine junge, hungrige Mannschaft beinander, die auf eigener Anlage jeden in der Liga ärgern kann.“

Parndorf

Für das Freitagspiel gegen Klingenbach wackelt weiterhin der Einsatz von drei Kräften: Daniel Gruber (Bänderverletzung) sowie Lukas Umprecht und Oliver Augustini (beide Zerrung) sind fraglich.

Horitschon

Nach der unnötigen 1:2-Niederlage in Markt Allhau wollen Trainer Hannes Marzi und sein Team zuhause gegen Bad Sauerbrunn wieder anschreiben. Hinter den Einsätzen von Kevin Varga, Philip Wessely und Lukas Ostermann steht aber jeweils ein Fragezeichen, denn das Trio musste am vergangenen Samstag mit Blessuren nach Attacken von den jeweiligen Gegenspielern ausgetauscht werden. Manuel Frech fehlt nach seiner Gelb-Roten Karte in der Schlussphase, Lukas Wessely kehrt nach seiner abgesessenen Sperre zurück.

Ritzing

Nach der 0:1-Heimniederlage gegen defensive Parndofer konnte man aufseiten der Furtner-Elf zwar mit der Leistung, nicht aber mit dem Ergebnis zufrieden sein. Für das Auswärts-Bezirksduell mit der FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach haben sich Kapitän David Witteveen und Co. einiges vorgenommen. Mit Alhosain und Alhassan Elzaglami, die in den Kader zurückkehren, stehen Trainer Joe Furtner weitere Alternativen zur Verfügung.

Oberpetersdorf/Schwarzenbach

Die zuletzt spielfreie FSG rechnet sich im Bezirks-Duell mit Ritzing Chancen aus. Für das Ex-SVM Amateure-Trio Mario Guttmann, Manuel Haring und Luca Sedlatschek kamen am vergangenen Freitag die Freigaben, somit hat Trainer Kurt Jusits die Qual der Wahl. „Stand jetzt sind alle Mann an Bord“, so Trainer Kurt Jusits zu Wochenbeginn. Nach dem erkämpften Punkt in Parndorf zum Auftakt und zwei Testspielsiegen gegen die U18 der Akademie Burgenland und Wienerliga-Club Post SV in der spielfreien Woche, hat die Truppe von Trainer Kurt Jusits ordentlich Selbstvertrauen getankt.

Klingenbach

Der nächste schwere Brocken nach Deutschkreutz und Oberwart wartet auf die Elf von Trainer Wolfgang Hatzl. „Wir müssen einiges umstellen zum letzten Spiel, obwohl nicht alles schlecht war. Wir dürfen einfach nicht zufrieden sein und wollen mit mindestens einem Punkt in Parndorf etwas fürs Selbstvertrauen machen“, gab Hatzl die Devise vor. Dominik Dihanich ist wieder dabei, Christian Ehrnhofer ist mehr als fraglich (muskuläre Probleme). „Parndorf ist eine kompakte, fußballerisch starke Mannschaft. Wir sind gewarnt, auch wenn gegen Güssing die Chancenauswertung nicht so optimal war. Wir werden sicher zu unseren Möglichkeiten kommen, Kleinigkeiten ändern und hoffentlich auch das Quäntchen Glück wieder erzwingen“, so der Klingenbach-Coach.

Sankt Margarethen

Da der SC Pinkafeld am Wochenende sein Sportfest veranstaltet, müssen die Blau-Weißen diesmal zum Frühschoppen-Termin im Landessüden antreten. „Keine leichte Aufgabe, da Pinkafeld noch keine Partie - außer im BFV-Cup - bestritten hat. Für mich ist das die große Unbekannte im Moment. Sie haben gute Einzelspieler“, so Sankt Margarethen-Trainer Roman Fennes. Thorsten Lang und Sebastian Hamm stiegen diese Woche wieder ins Mannschaftstraining ein, sind aber noch fraglich. Bojan Brezovac (Muskelfaserriss) und Gerhard Karner (Muskelbündelriss) werden weiterhin noch fehlen.

Siegendorf

Nach dem 0:3 gegen den LASK am Samstag im ÖFB-Cup setzte es auch am Dienstag eine 1:2-Pleite im Meisterschafts-Heimspiel gegen Deutschkreutz. Nach einer ereignislosen ersten Halbzeit legten die Gäste nach der Pause mit einem Doppelschlag durch David Thumberger (59.) und Michael Pittnauer (63.) den Grundstein zum Auswärtssieg. Philipp Prosenik verkürzte in der 70. Minute auf 1:2 und traf nur drei Minuten später per Kopf die Stange. „Mit hat der Wille zum Sieg gefehlt, das war einfach zu wenig von der ganzen Mannschaft. Daheim dürfen wir uns so nicht präsentieren“, ärgerte sich der Sportliche Leiter Harald Mayer. Beim ASV fehlte Florian Frithum wegen muskulären Problemen. Trainer Josef Kühbauer stellte die Startformation zum Match gegen LASK an mehreren Positionen um.

Leithaprodersdorf

Was für eine Leistungssteigerung der Mannschaft von Trainer Peter Benes im Gegensatz zum enttäuschenden Auftritt im Bezirksderby in Sankt Margarethen, wo man sang- und klanglos mit 0:4 untergegangen ist. Beim 1:0 gegen Kohfidisch am Dienstag zeigte das Team wieder das wahre Gesicht. „Das war eine Topleistung und eine 100-prozentige Steigerung. Wir waren von Beginn an bissiger und williger als der Gegner“, lobte Benes seine Mannschaft. Das Goldtor erzielte Fabian Dinhof in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit einem präzisen Flachschuss. Zuvor vergaben beide Seiten gute Chancen. Leithaprodersdorf scheiterte mit einer Dreifach-Chance an Kohfidisch-Keeper Kraft, hatte mit einem Lattenpendler und einem Stangen-Kopfball Pech. Auch die Gäste trafen einmal die Latte.