BFV-Spielbetrieb unter der Lupe. Kann die Meisterschaft in der Saison 2020/2021 gestartet werden? Und wenn ja: Wann wird die neue Punktejagd gestartet?

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 04. Mai 2020 (02:23)
Symbolbild.
APA (Archiv/Expa)

Diese Fragen wird der Vorstand des Burgenländischen Fußballverbands (BFV) nicht beantworten können, hängen sie doch in Zeiten des Coronavirus von den allgemein vorgegebenen Rahmenbedingungen der Bundesregierung ab. Sehr wohl aber sollen rechtzeitig die Eckpfeiler für den Fall des Falles festgelegt werden. Diesbezüglich berät das Gremium am kommenden Donnerstag (7. Mai) in seiner ersten Sitzung nach der Wahl im Zuge der BFV-Hauptversammlung am 1. März.

Es ist nicht der einzige Punkt der Tagesordnung – handelt es sich schließlich um die konstituierende Vorstandssitzung, bei der unter anderem auch die diversen Unterausschüsse gebildet und bestätigt werden. Die besagte Vorstandssitzung wurde laut BFV bewusst mit Verspätung angesetzt, um nach den erfolgten Corona-Lockerungen wieder gemeinsam vor Ort tagen zu können, freilich mit dem nötigen Sicherheitsabstand. So oder so könnten dann die Köpfe rauchen, wenn die grundsätzlichen Planungen für die neue Saison (wann immer die auch gespielt werden kann) anstehen. Hier ist vor allem der Reservebetrieb ein großes Thema, das es zu diskutieren gilt.

Geschäftsstellenleiter Karl Schmidt: „Es gibt verschiedene Varianten, die anzudenken sind.“ Hintergrund ist den Aufwand zu erleichtern – weil etwa neben der generell schwierigen Lage für viele Vereine auch die Reisebeschränkungen die Möglichkeiten dezimieren auf Legionäre zurückzugreifen. Spielerengpässe wären die Folge. Die Bandbreite geht hier von einem Betrieb auf freiwilliger Basis in den 1. und 2. Klassen bis zum Aussetzen. BFV-Präsident Gerhard Milletich: „Wir waren sehr gut beraten, dass wir bis dato auf die Reserven bestanden haben. Nun könnten Vereine vielleicht auf Akteure zurückgreifen, sollte es nötig sein die Kampfmannschaften so aufzufüllen. Vorerst gilt es einmal verschiedene Varianten zu prüfen, das wird im Vorstand und dann vor allem im Spielausschuss erfolgen.“ Milletich, er ist selbst nach wie vor ein klarer Verfechter der Reserven, zeigt als Präsident jedenfalls Bereitschaft zur Flexibilität. „Zumindest übergangsweise kann ich mir Änderungen auf jeden Fall vorstellen.“