BFV startet Tour durch das Land.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 15. Mai 2020 (01:02)
Symbolbild
Wolfgang Wallner

Mit der konstituierenden Vorstandssitzung des Burgenländischen Fußballverbands (BFV) hat die am 1. März neu gewählte Führungsriege des Verbands nach der Corona-bedingten Zwangspause ihre Arbeit aufgenommen. Unter anderem erfolgte auch die Grundsatzentscheidung (natürlich abhängig von den Verordnungen), im September mit der Meisterschaft zu starten. Und auch die ÖFB-Cup-Vertreter wurden mit Neusiedl, Draßburg, Deutschkreutz und Siegendorf nominiert.

Innerhalb der nächsten Wochen soll es zudem in jeder Klasse oder Liga Vor-Ort-Termine mit den jeweiligen Vertretern geben. BFV-Präsident Gerhard Milletich: „Wir wollen uns informieren, wie es den Vereinen geht, und sie zudem auch rechtzeitig auf Probleme oder Gefahren sensibilisieren, was die Wiederaufnahme des Betriebs betrifft.“ Stichwort Legionäre, die womöglich noch nicht einreisen dürfen, Stichwort Handhabe von Spesenersatz und dergleichen. „Uns geht es darum, die Klubs zu unterstützen und zu schützen.“

Auch die Frage, wie das Vereinsleben in Zeiten der Corona-Krise erleichtert werden könnte, soll erläutert werden – mit Blick auf die neue Saison 2020/2021. Grob angedacht ist übrigens ein Start im September, freilich ist das alles noch höchst vage und von den Regierungs-Verordnungen abhängig. Ob ein durchgehender Reservebetrieb künftig durchführbar ist, oder ob bei der Handhabe hier Flexibilität angesagt sei, gilt es zumindest einmal zu erheben. Grundsätzlich wolle man schon an den Zweiermannschaften festhalten. Milletich: „Es darf keinen Freibrief geben. Wir wollen hier nicht aus der Hüfte schießen, sondern mit den Vereinen reden, um danach die Situation evaluieren zu können.“

Entgegenkommen werde man seitens des BFV den Mitgliedsklubs aber auch finanziell, wie Geschäftsstellenleiter Karl Schmidt bestätigte. So werden einmal die diversen Beiträge für die Monate März bis Juni erlassen. Fließen werden auch die Nachwuchsförderungen für die gemeldeten Teams des ersten Halbjahrs, obwohl es gar keine Meisterschaft gegeben hat. „In Summe sind das rund 100.000 Euro an Geldern. Das sind Formen der Unterstützung, die in unserem Bereich möglich sind.“