Oberwart

Erstellt am 14. September 2018, 05:02

von BVZ Redaktion

Bernd Wiesberger: „Es ist eine Erleichterung“. Der Gipsverband am operierten Handgelenk ist ab. Langsam kann der Golfprofi wieder realistisch an Golfschwünge denken.

Noch muss bei Bildern wie diesem das Archiv herangezogen werden. Bernd Wiesberger will aber bald wieder loslegen.  |  GEPA/Christian Walgram

Mehrere Wochen lang musste Bernd Wiesberger nach der in einer Spezialklinik in England notwendig gewordenen Handgelenksoperation höchst geduldig sein. Mittlerweile ist der Gipsverband aber entfernt, die Physiotherapie voll im Gange und somit auch das Licht am Ende des Tunnels sichtbar. Ist die Mobilität im linken Handgelenk nämlich zum größten Teil wiederhergestellt, startet die Kräftigung.

„Abhängig ist der weitere Verlauf vom Grad der Beweglichkeit in der linken Hand. Nach Beginn der Kräftigung kann ich endlich wieder langsam daran denken, einen Golfschläger zu schwingen – das stimmt mich natürlich irrsinnig positiv“, kann Österreichs Nummer eins schon positiv denken.

Läuft alles nach Plan, möchte der Oberwarter nach dem European-Tour-Finale in Dubai Ende November wieder ins Turniergolf einsteigen. Das wird dann übrigens nicht mehr mit seinem langjährigen Caddy Shane Coeries erfolgen. Das Duo hatte im Frühjahr beschlossen, getrennte Wege zu gehen. „Nach acht gemeinsamen Jahren suche ich einfach nach neuen Impulsen. Es gibt da für mich eine Reihe von möglichen Kandidaten.“

Als aktiver Zuschauer beim Ryder Cup in Paris

Eine interessante Aufgabe wartet auf Wiesberger auch noch Ende September. Da wird er beim Ryder Cup in Paris dem Team von Sky UK und Deutschland mit Insiderinfos und für Experteninterviews zur Verfügung stehen. Schließlich geht das Mega-Event auf jenem Kurs über die Bühne, wo der 32-Jährige 2015 seinen bislang größten Erfolg gefeiert hat.

„Ich kenne den Platz sehr gut. Die Aufgabe ist Neuland für mich und ich freue mich darauf. Auch als großer Golf-Fan ist es mir wichtig, zum ersten Mal bei einem Ryder Cup dabei zu sein. Ich kann es kaum erwarten, das europäische Team zu unterstützen.“