RLO-Turnier: Endstation in der Gruppenphase. Beim Bandenzauber der Regionalliga Ost-Klubs hatten die burgenländischen Teams nichts mit dem Sieg zu tun.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 21. Dezember 2019 (06:07)
Für Christoph Leitgeb (l.) und seine Neusiedler gab es in Schwechatnichts zu holen. Nach drei Niederlagen war vorzeitig Ende.
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Auf dem Papier war es ein Regionalliga Ost-Hallenturnier der Superlative: Fast alle Ostliga-Teams folgten der Einladung der SV Schwechat und des TV-Formats „Die heißeste Liga“ ins Schwechater Multiversum. Am Parkett sah man aber nur wenige Teams, die in Vollbesetzung antraten. So auch der SC Neusiedl/See, der mit zahlreichen Spielern aus dem 1b-Team nach Niederösterreich reiste und am Ende in seiner Gruppe chancenlos war.

Gegen den späteren Finalisten Wiener Sport-Club (2:8) und gegen Stripfing (2:9) gab es für die Seestädter klare Niederlagen, gegen Mauerwerk ging es knapper zur Sache, aber auch in dieser Partie (1:3) bezogen die Neusiedler eine Niederlage. Trainer Hannes Friesenbichler nahm den Auftritt zwar nicht glücklich, aber auch nicht besorgniserregend zur Kenntnis: „Es hat sich keiner verletzt, das ist wichtig. Wir haben auf viele Spieler verzichtet. Die Gründe sind unterschiedlich, einige sind schon im Urlaub, einige wurden geschont.“

Ähnlich ging es den Draßburgern, bei denen nicht nur gestandene Ostliga-Spieler auf einen Einsatz verzichteten, auch Trainer Franz Lederer war in Schwechat nicht dabei.

Der Sportliche Leiter Thomas Mandl betreute deshalb den ASV und war mit der Vorstellung zufrieden: „Da waren viele junge Spieler dabei und die haben ihre Sache recht anständig gemacht.“

Gegen den späteren Turniersieger Admira Juniors gab es eine 1:5-Niederlage, gegen starke Traiskirchner ein 2:4 und gegen Schwechat ein Erfolgserlebnis. Da setzte sich der Ostliga-Neuling mit 2:1 durch. Für ein Weiterkommen war es am Ende aber zu wenig. Aus burgenländischer Sicht waren die Mattersburg Amateure am knappesten dran, die Gruppenphase zu überstehen.

Ebreichsdorf stoppte die SVM Amateure

„Wir haben uns gut präsentiert, am Ende hat es dann hauchdünn nicht gereicht, um ins Halbfinale zu kommen. Die Mannschaft hat aber einen sehr guten Eindruck hinterlassen“, so SVM Amateure-Trainer Marek Kausich. Seine Schützlinge zeigten am Parkett eine starke Darbietung und waren in einer ausgeglichenen Gruppe mehr als ebenbürtig.

In zwei engen Spielen behielten die jungen Mattersburger gegen Wiener Neustadt (3:2) und Leobendorf (4:3) die Oberhand. Ein Unentschieden gegen Ebreichsdorf im letzten Gruppenspiel hätte der Kausich-Mannschaft genügt, um als Gruppensieger in das Semifinale einzuziehen. Letztlich verlor man knapp mit 1:2 und musste so wie Draßburg und Neusiedl bereits nach der Gruppenphase die Heimreise antreten.