Corona-Alarm bei Handball-Team

Vier Spielerinnen wurden positiv getestet. Das Spiel gegen China findet um 18 Uhr dennoch statt.

Erstellt am 02. Dezember 2021 | 17:21
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Stefanie Kaiser (M.) ist eine jener Spielerinnen, die beim WM-Auftakt fehlen.
Foto: ÖHB/Agentur Diener/Philipp Schalber

Zunächst gab es eine erfreuliche Meldung. Katarina Pandza durfte ihre Isolation verlassen, legte zwei negative PCR-Tests vor und reiste zum Team nach Spanien. Doch noch vor dem ersten WM-Spiel am heutigen Donnerstag (18 Uhr) gegen China, gab es niederschmetternde Nachrichten - die Mödlinger Torfrau Petra Blazek, Kapitänin Sonja Frey, so wie die beiden Hypo-Spielerinnen Stefanie Kaiser und Nina Neidhart wurden positiv auf das Coronavirus getestet. In Abstimmung mit dem Weltverband wurde entschieden, dass Österreich gegen China dennoch spielt. Mit zwölf statt 16 Kaderspielerinnen.

"Mannschaft wird alles reinhauen"

"Alle im Team haben auf dieses Ziel jahrelang hingearbeitet. Die Spielerinnen haben es sich erkämpft und verdient bei der WM anzutreten. Das Team wird weiter kämpfen und alles geben“, erklärt ÖHB Präsident Markus Plazer. ÖHB Sportdirektor Patrick Fölser ergänzt: „Jenen Spielerinnen, die positiv getestet wurden, mitzuteilen, dass sIe nicht spielen können, war sportlich gesehen das Härteste das ich bisher tun musste. Die Mannschaft wird alles reinhauen was in ihnen steckt, um das erste WM Spiel seit zwölf Jahren zu gewinnen.“