Eine Eisenstädter Arena des Erfolgs

Erstellt am 14. August 2022 | 05:20
Lesezeit: 3 Min
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Leichtathletik Akademie-Chef Rolf Meixner, Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner, Laufteam Burgenland-Obfrau Uschi Bredlinger und Sport Austria-Präsident Hans Niessl (v.l.) bei einer Bilanz- Pressekonferenz der Leichtathletik Arena.
Foto: Bernhard Fenz
Die Eisenstädter Leichtathletikanlage feiert heuer ihren dritten Geburtstag. Ihre Gründerväter sind sich einig: Die Errichtung hat sich für den burgenländischen Sport mehr als ausgezahlt.
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Als die Eisenstädter Leichtathletikanlage vor knapp drei Jahren ihren Betrieb aufnahm, lag das Burgenland bei den Staatsmeisterschaften auf dem letzten Platz im Medaillenspiegel. „Heuer waren wir im Mittelfeld. Und das mit nur drei, vier Athleten“ sagt Rolf Meixner von der Eisenstädter Leichtathletik Akademie bei einem Pressetermin anlässlich des Jubiläums der Anlage.

Zurückzuführen sei das auf die Errichtung der Arena und die damit geschaffene Möglichkeit, vor der Haustür zu trainieren. Die wohl größten Profiteure der verbesserten Trainingsbedingungen sind Meixners Schützling Niklas Strohmayer-Dangl, der kommende Woche an der EM in München teilnehmen wird, und Staatsmeisterin Caroline Bredlinger vom Laufteam Burgenland Eisenstadt.

„Ihre Erfolge wären ohne die Anlage nicht möglich gewesen“, ist sich Laufteam Burgenland-Obfrau Uschi Bredlinger sicher. Ihr Ansinnen beim damaligen Landeshauptmann und nunmehrigen Sport Austria-Präsident Hans Niessl hat den Bau der Anlage einst in die Wege geleitet.

Die Stadt Eisenstadt stellte daraufhin das Grundstück zur Verfügung, das Land übernahm den Großteil der 1,5 Millionen Euro, die für den Bau in die Hand genommen werden mussten. „Heute ist klar: Die Anlage in Eisenstadt ist die Nummer eins in Österreich“ sagt Niessl, bezugnehmend auf die rekordgünstigen Windbedingungen und die multifunktionale Nutzbarkeit für den Breiten-, Schul- und Spitzensport. Mehr als 35.000 Eintritte verzeichnete die Anlage bisher. Meixner. „Im Spitzensport profitieren wir vor allem von den unbürokratischen Trainingszeiten zwischen 6 und 22 Uhr.“

Tribüne in Planung - Austrian Open auch 2023

Bürgermeister Thomas Steiner kündigte an, dass bald auch das errichtet wird, was der Anlage bisher gefehlt hat: eine Tribüne. In den nächsten zwei Jahren soll sie auf Höhe der Zielgeraden entstehen. Durch den Bau zweier weiterer Tribünen könnte die Kapazität später auf bis zu 2.000 Zuschauer erhöht werden.

Das Vorzeige-Event der Arena, das internationale Meeting „Raiffeisen Austrian Open“, bleibt zudem auch 2023 bestehen. Es soll im Juli stattfinden und wird laut Turnierdirektor Meixner zumindest wieder ein Bronze Tour-Meeting sein. „Der europäische Verband hat sogar vorgeschlagen, das Meeting noch einmal aufzuwerten, weil so starke Leistungen erzielt wurden.“