Tormannschulen Burgenland: „Gemeinsam mit den Vereinen“. Kooperationen mit Klubs, Tormanncamps in jeder Region und ein landesweites Angebot sind Schwerpunkte 2019.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 14. März 2019 (05:59)
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Junge Goalies braucht die Fußballszene. Ganz gleich welcher Niveaustufe oder welchen Alters, die Tormannschulen Burgenland (hier beim Keeperday in Ritzing Ende 2017) bieten eine Zusatzausbildung an.

2016 wurden die Tormannschulen Burgenland ins Leben gerufen. Wenn 2019 das dreijährige Jubiläum gefeiert wird, dürfen Andi Markl und sein Team auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Was mit einem Standort in Podersdorf begonnen hat, wurde mittlerweile auf das gesamte Burgenland ausgerollt.

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Auf Kurs: Andreas Markl, Chef der Tormannschulen Burgenland.

Konkret bieten die Tormannschulen an verschiedenen Standorten regelmäßige Trainings für junge Goalies an, um neben der Tätigkeit bei den Vereinen eine fundierte Ausbildung zwischen den Pfosten zu ermöglichen. Für den Tormannschulen-Chef gilt nach wie vor der wichtigste Grundsatz: „Weder nehmen wir den Vereinen Kinder weg, noch transferieren wir sie irgendwo hin. Unser Slogan lautet: Gemeinsam mit den Vereinen. Dieses Miteinander wollen wir noch mehr in der Vordergrund stellen, nachdem die Akzeptanz unseres Tuns längst gegeben ist.“

Eine Kooperation mit dem Burgenländischen Fußballverband (BFV), der das Projekt unterstützt, hat für zusätzlichen Fahrtwind gesorgt, stolz blickt Markl auch auf die Daten des Jahres 2018. Insgesamt 80 verschiedene Youngsters nahmen an den wöchentlichen Einheiten teil, 25 Trainer waren aktiv, vier Camps wurden angeboten. Bewährt haben sich bereits die Standorte Podersdorf, Eisenstadt und Ritzing. Als neuer Standort wurde Güssing ins Leben gerufen, womit die Regionen Nord, Mitte und Süd weiterhin flächendeckend abgedeckt bleiben.

Am Standort Pinkafeld wurden zudem im Rahmen einer Kooperation die Tormannschulen-Einheiten in das Tormanntraining des SC Pinkafeld integriert. Eine direkte Zusammenarbeit mit Vereinen besteht übrigens auch noch mit dem SC Oberpullendorf, dem SV Güssing und FSK Fürstenfeld aus der Steiermark. Geht es nach dem Andauer, werden es nicht die letzten Kooperationen sein. „Diese sollen nach Möglichkeit weiter ausgebaut werden“, freut sich Markl über die Entwicklung, dass seine Trainer bei Fußballvereinen aktiv sind, um im Namen der Tormannschulen den dortigen Nachwuchs voranzubringen.

Und auch im angrenzenden NÖ tut sich was. Dort werden nach Mödling mit Bruck/Leitha und Eggendorf neue Standorte der Tormannschulen Niederösterreich erschlossen.