Parndorfer wollen „attraktiven Fußball spielen“. Der Traditionsklub ist nach dem Abstieg bereits fokussiert auf die neue Herausforderung in der Burgenlandliga.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 16. Juni 2019 (05:41)
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Leistungsträger. Lukas Umprecht (r.) hält den Parndorfern auch in der Burgenlandliga die Treue und wird im Mittelfeld weiterhin eine tragende Rolle beim SC/ESV spielen.
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In Parndorf ist der Schock über den Abstieg in die Burgenlandliga gedämpfter als erwartet — auch weil man darauf vorbereitet war. Die Planungen für das kommende Spieljahr in der Burgenlandliga sind längst im Gang, der Fokus und die Zielsetzung für den Traditionsklub, der erstmals seit 2003 wieder innerhalb des Landesverbands kickt, ist festlegt: „Attraktiven Fußball spielen und im vorderen Drittel ein Wort mitreden“, so die Ansage des Sportlichen Leiters Paul Hafner, der im Duo mit Norbert Pammer wieder Parndorf coachen wird.

Folgerichtig ist somit auch die Zeit von Stefan Rapp zu Ende, der Coach hat den Klub nach dem verpassten Klassenerhalt verlassen. Mit der Kaderplanung ist man jedenfalls schon relativ weit. Und da konnten doch neben einigen Leistungsträgern, die nicht mehr in Parndorf sind, wichtige Spieler gehalten werden. So einigte man sich mit Goalie Christian Weidinger auf einen Verbleib.

„Die Burgenlandliga wird richtig spannend“

Ebenso stehen weiterhin Mittelfeldspieler Lukas Umprecht, Defensivmann Felix Wendelin, Daniel Gruber, Lubomir Urgela, Andreas Steinhöfer, Julian Loos, Philipp Hauser definitiv weiterhin zur Verfügung. David Dornhackl und Emil Harrer könnten auch in Parndorf bleiben. Daneben wird der Kader mit mehreren Spielern der zweiten Mannschaft aufgefüllt. „Ich denke, dass wir eine schlagkräftige Truppe haben werden. Wir wollen jedenfalls eine gute Rolle spielen und in der Burgenlandliga schon vorne mitmischen“, sagt etwa Lukas Umprecht.

Fix nicht mehr bei den Nordburgenländern ist der Top-Torschütze (17 Tore) der abgelaufenen Saison, Emir Dilic. Er wechselt zu Leobendorf. Gerhard Karner verlässt nach zehn Jahren beim Verein den SC/ESV in Richtung Wien und wird beim ASK Elektra das Ziel Aufstieg in die Regionalliga Ost in Angriff nehmen. Eric Auss, Bernhard Pulker, Kapitän Thomas Jusits und Tobias Petritsch verlassen ebenfalls den Klub. Petritsch ist sich mit Burgenlandliga-Klub Bad Sauerbrunn bereits so gut wie einig.

Die kommende Burgenlandliga-Saison schätzt Hafner übrigens immens spannend ein: „Mit Siegendorf, Ritzing und Oberwart sind ambitionierte Teams dabei. Das wird richtig spannend.“