LAZ bei Futsal: Knapp gescheitert, doch klar gewonnen. Beim LAZ Eisenstadt blickt man mit Platz vier auf „sensationelle Tage“ zurück. Auch die Oberwarter zeigten sich teils „hochzufrieden“.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 11. Dezember 2017 (06:35)

Auch heuer matchten sich 30 Teams der Landesausbildungszentren, kurz LAZ genannt, in Linz um den Titel beim Futsal-Konvent. Dabei galt es nicht nur beim Futsalturnier erfolgreich zu sein, sondern parallel dazu auch beim Technikbewerb zu reüssieren. Die beiden Platzierungen ergaben am Ende den Gesamtplatz (siehe Ergebnisse links).

In der Analyse überwog dennoch die Freude

Das LAZ Eisenstadt, 2014 mit dem damaligen Trainer Manuel Takacs (jetzt AKA U15) schon Sieger dieser Veranstaltung, zog beim Futsal-Turnier als Sieger der Zwischenrunde ins Viertelfinale ein, scheiterte dort im Penaltyschießen am späteren Gesamtsieger Steyr und musste sich letztlich mit Platz sieben zufrieden geben.

Hätten die Burgenländer Steyr ausgeschaltet, wäre auch der Gesamtsieg dringewesen. Denn das Team von Didi Heger und Christoph Stifter belegte im Technikbewerb insgesamt Platz zwei (die Kopfball- und Ballmitnahme-Wertung entschieden die Hauptstädter sogar für sich). Der Halbfinaleinzug hätte also schlechtestenfalls Platz vier und für Steyr bestenfalls Platz fünf bedeutet – dann wäre das Ergebnis womöglich umgedreht geworden.

Hättiwari interessiert natürlich nicht. Das Konjunktivspielchen soll nur zeigen, wie knapp es zugegangen ist. Dementsprechend überwog in der Analyse auch die Freude.

Oberwarter beim Futsal in der oberen Hälfte

Heger: „Wieder platzte der Traum vom Turniersieg wie im Vorjahr im Viertelfinale und im Penaltyschießen. In der regulären Spielzeit trafen Justin Strodl die Latte und Nicolas Wisak die Innenstange. Mit ein wenig Abstand überwiegt aber der Stolz, wir haben das Burgenland mehr als würdig vertreten. Nur vier Gegentore in 13 Spielen sind auch sensationell.“

Ebenfalls positiv resümierte die Crew des LAZ Oberwart. Platz 20 in der Gesamtwertung ist zwar ausbaufähig, hier ist aber vor allem das mäßige Abschneiden im Technikbewerb verantwortlich – da wurden die Südburgenländer nur 25. Sehr stark war hingegen die Darbietung beim Futsal-Turnier, mit Rang 13 zeigten sich die Betreuer „hochzufrieden“. Sogar Platz neun wäre möglich gewesen, ein 0:0 zu Beginn der K.O.-Runde, verbunden mit einem 1:3 im Penaltyschießen gegen Wien verhinderte diesen Sprung aber.