Weiterbildung per Internet in der Akademie Burgenland. Die Arbeit mit dem runden Leder am Platz fällt lange aus. Online ist die AKA tüchtig.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 12. April 2020 (03:53)
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Vorzeigeathlet. U18-Assistenztrainer Arnold Ernst hat ein virtuelles Techniktraining zusammengestellt und per Videokonferenz an Betreuer und die Nachwuchstalente weitergegeben.
zVg

Logisch: Den Spielern und Verantwortlichen der Akademie fehlt die tägliche Arbeit mit der Kugel am Rasen. Trotzdem versucht man, das Beste aus der aktuellen Situation zu machen. Im Rahmen des Heimprogramms wurde zuletzt unter der Leitung von U18-Assistenztrainer Arnold Ernst ein virtuelles Techniktraining per Videokonferenz durchgeführt. Dies soll auch weiterhin am Programm stehen.

Auch die Burschen des Jahrganges 2006, die – hoffentlich – im Juli ihre Ausbildung in der AKA beginnen, werden in die spezifische Heimarbeit sowie die Online-Trainings eingebunden. „Natürlich ersetzt diese Einheit kein Mannschaftstraining mit Spielformen. Die Arbeit mit dem Ball und der Spaß stehen im Vordergrund. Es ist uns wichtig, dass wir den Jungs immer wieder neue Reize bieten“, sagt Fußballakademie-Burgenland-Sportchef Manuel Takacs.

„Vor allem soll festgestellt werden, wie bei uns im jeweiligen Bereich gearbeitet wird und wie wir das weiter umsetzen können“ Manuel Takacs, Sportchef der Akademie Burgenland

Das Trainerteam ist, wie die meisten Fußballakademien, in Kurzarbeit. Die neu gewonnene Freizeit nutzen die Betreuer jedoch, um sich weiterzubilden.

Manuel Takacs führte aus: „Das Internationale Fußballinstitut in München bietet hochwertige Online-Seminare zu den verschiedenen fußballspezifischen Themen, einen internationalen Erfahrungsaustausch und Netzwerkaufbau sowie den Zugang zu ihrer umfangreichen Online-Bibliothek.“

Die Betreuer machen die Weiterbildung in ihrer Freizeit und haben sich darauf geeinigt, das gewonnene Know-how dann intern im Rahmen von Präsentationen auszutauschen. „Vor allem soll festgestellt werden, wie bei uns im jeweiligen Bereich gearbeitet wird und wie das Thema in Zukunft vermehrt und adaptiert umgesetzt werden kann“, so Takacs abschließend.

Akademie-Trainer sind in ihrer Freizeit aktiv

Wissenswertes: Sämtliche Akademie-Betreuer absolvieren die Fortbildung in ihrer Freizeit freiwillig. In Kooperation mit dem IFI München bietet die Österreichische Bundesliga (Bundesliga Campus) die Ausbildung zum Diplom-Fußballmanager an. Mehr Informationen gibt es im Internet auf: www.international-football-institute.com