„Foda ist absolut geeignet“. Seit Montagabend ist Franco Foda neuer Chef des Nationalteams – für Landeshauptmann Hans Niessl eine gute Wahl.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 01. November 2017 (03:18)
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Landeshauptmann Hans Niessl: „Foda kennt den österreichischen und internationalen Fußball.“
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Franco Foda, Andreas Herzog, Thorsten Fink – am Ende fiel die Wahl des ÖFB-Präsidiums für den Nachfolger von Marcel Koller als Teamchef des österreichischen Nationalteams auf Franco Foda. Der 51-jährige Deutsche war als Spieler unter anderem für Kaiserslautern oder Leverkusen tätig, ehe er Österreichs Fußball bei Sturm Graz näher kennenlernte.

BFV-Präsident Gerhard Milletich: „Das Präsidium hat den Einservorschlag bestätigt.“
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1998 und 1999 wurde er zweimal Meister als Spieler, als Trainer holte er mit Sturm 2011 den Titel. Aktuell betreute er die Grazer nach einem kurzen Intermezzo beim 1. FC Kaiserslautern wieder, nun geht es zum Österreichischen Fußball-Bund als Teamchef. Burgenlands Landeshauptmann und Sportreferent Hans Niessl äußerte sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Entscheidung durchaus positiv zu Fodas Bestellung: „Er kennt den österreichischen Fußball bestens, aber natürlich auch den deutschen Fußball. Durch seine jahrelange Tätigkeit als erfolgreicher Vereinstrainer ist er ebenfalls absolut geeignet für diese Aufgabe.“ Gerhard Milletich, Präsident des Burgenländischen Fußballverbands, war als ÖFB-Präsidiumsmitglied mittendrin bei der Bestellung am Montag, die mit 13:0 Stimmen eindeutig war. Er sagt: „Alle drei Kandidaten der Schlussrunde haben ihre Vorzüge. Das Präsidium hat hier jedenfalls im völligen Einklang auch den Einservorschlag von Präsident Leo Windtner bestätigt.“