Parndorfer Debakel: RLO-Traum quasi geplatzt

Erstellt am 19. Juni 2022 | 09:19
Lesezeit: 3 Min
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Oliver Augustini traf in dieser Szene zum 2:1. Es war der einzige Parndorfer Höhepunkt an einem rabenschwarzen SC/ESV-Tag.
Foto: Bert Bauer
Der SC/ESV Parndorf unterlag im ersten Spiel der Regionalliga Ost-Relegation dem SC Krems klar mit 1:7. Das zweite Spiel am kommenden Mittwoch gegen SV Donau scheint bereits bedeutungslos für die Burgenländer zu sein.
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KREMS - PARNDORF 7:1. Viel hatte sich der Vizemeister der Burgenlandliga für das Duell mit dem Zweiten aus der Niederösterreichischen Landesliga vorgenommen, umsetzen konnten die Burgenländer davon aber fast nichts. Dabei hätte das Spiel durchaus gut beginnen können. Matus Mikus hatte nach drei Minuten die Riesenchance auf die Parndorfer Führung. Besser machten es die Hausherren in Minute zehn als Simon Temper die Gastgeber in Führung brachte, weil Parndorf im Strafraum nicht rechtzeitig klären konnte. Krems gab danach den Ton an und dominierte das Spiel. Sieben Minuten vor dem Seitenwechsel war Abwehrspieler Kurt Starkl per Kopf zur Stelle - 2:0. Von Parndorf kam offensiv wenig, bis zur 45. Minute. Oliver Augustini blieb nach tollem Zuspiel von Mikus im Duell mit Krems-Goalie Anton Pfaller cool und verkürzte auf 2:1. Der SC/ESV schöpfte wieder Hoffnung, kassierte aber praktisch im Gegenzug noch vor der Pause das 3:1. Tormann Dominik Krischke konnte eine an sich harmlose Flanke nicht festhalten, Temper staubte mit seinem zweiten Tor ab und stellte auf 3:1. 

Nach der Pause ins Debakel gelaufen

Im zweiten Spielabschnitt blieb Krems am Drücker, hatte gleich nach wenigen Sekunden  das 4:1 am Fuß, Krischke konnte sich diesmal aber auszeichnen. Dann war wieder Mikus dran, vergab eine Minute danach eine Topchance auf das 3:2 und verschoss damit gleichzeitig das Parndorfer Pulver. Krems erspielte sich in der Folge mehrere Hochkaräter, Philipp Koglbauer traf zum 4:1 (57.) und sorgte damit für die Entscheidung. Schluss war aber noch nicht. Krems tat gleich was für die Tordifferenz und legte noch drei Tore nach. Am Ende stand ein aus Parndorfer Sicht extrem bitteres Resultat von 7:1 auf der Anzeigetafel, das den Traum vom Aufstieg schon in Spiel eins in der Wachau so gut wie platzen ließ.  Am kommenden Mittwoch gibt es dann die zweite Partie, gegen den SV Donau, daheim im Heidebodenstadion. Von großer Bedeutung dürfte dieses Spiel aber wohl nicht mehr sein. Da muss jetzt schon mehr als ein Fußballwunder her.