Güssing/Jennersdorf Blackbirds gehen in Führung. Mit 73:72 besiegten die Güssing-Jennersdorf Blackbirds die Fürstenfeld Panthers im Finale der 2. Basketball Bundesliga. Die Steirer haderten nach der Niederlage mit dem Schiedsrichter-Trio. Blackbirds-Spieler Mate Horvath will indes am Mittwoch den Titel feiern.

Von David Marousek. Erstellt am 01. Mai 2021 (20:35)

Von den Spannungsmomenten her hielt das Finale was es versprach. Sportlich gab es immer wieder Fehler und Unkonzentriertheiten von beiden Seiten, was nach einer kräftezehrenden Saison jedoch verständlich ist. Vor allem das letzte Viertel war ein Hin und Her. Marko Vranjkovic bekam zwei Freiwürfe zugesprochen, verwertete den ersten und wurde zurückgepfiffen. "Übertreten" lautete die Antwort des Schiedsrichter-Trios. Genau dieser eine Punkt fehlte den Fürstenfeldern dann für die Overtime. Dazu verletzte sich auch noch David Akibo und ist für das zweite Duell am Mittwoch um 20 Uhr in Fürstenfeld mehr als nur fraglich. Mit jeweils fünf Fouls mussten Sebastian Koch (Blackbirds) und Adnan Hajder (Panthers) frühzeitig raus.

Die Hausherren aus Güssing gehen schlussendlich mit 1:0 in der Best-Of-Three-Serie in Führung. Für Mate Horvath (3 von 3 Dreiern verwandelt, 11 Punkte) soll das Match am Mittwoch das letzte der Saison werden: "Wir haben genau gewusst, dass es ein schweres Spiel sein wird. Fürstenfeld ist eine sehr gute Mannschaft mit vielen Stärken. Aber ich bin mir sicher, dass wir noch besser spielen können und dass wir in Fürstenfeld am Mittwoch den Pokal in die Höhe heben werden."