Verena Eberhardt: „Zweiter Platz ist sehr cool“. Die Sportlerin aus St. Martin in der Wart war von ihrer Leistung bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft angetan.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 24. Juni 2021 (02:19)
Verena Eberhardt
Radsport. Verena Eberhardt aus St. Martin/Wart freute sich über ihre Silbermedaille bei der Österreichischen Straßen-Staatsmeisterschaft in Kufstein.
Imrek

Nach Platz zehn im Zeitfahren holte sich Verena Eberhardt in Kufstein bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft Platz zwei auf der Straße. Dabei musste sie sich nur der Tirolerin Kathrin Schweinberger (Doltcini Van Eyck) geschlagen geben. Sie setzte sich im Zielsprint gegen die Südburgenländerin vom Team Ruplecleaning ganz knapp durch. Auf Rang drei fuhr Christina Schweinberger. Die Ausgangslage war im Vorfeld für die Südburgenländerin nicht wirklich klar. Ergo überraschte der Stockerlplatz die sympathische Eberhardt, die es taktisch anlegte, doch ein wenig. „Ich wollte nicht zu extrem fahren, sondern nur den Berg überleben und dann alles auf den Sprint setzen.“ Das ging sehr gut auf.

Ein lachendes – und ein weinendes Auge …

In Kufstein einfahrend war Eberhardt die Medaillenchance dann schon bewusst. Im Hauptfeld wurde nämlich ein Loch aufgerissen und die Spitzengruppe fuhr knapp 50 Sekunden Vorsprung heraus. So kam es am Ende der 70 Kilometer zu einem spannenden Sprint, wo Eberhardt dann knapp den Kürzeren zog – aber auch mit Silber sehr gut leben kann. „Der zweite Platz ist natürlich sehr cool, auch wenn ein weinendes Auge dabei ist, weil Gold möglich gewesen wäre.“

Beim Zeitfahren war derweil nicht mehr als Platz zehn drinnen – Stichwort Material. „Es war das Beste, was ich mit meinem Rad herausholen konnte.“