3:0! So geht Draßburgs Reise weg vom Keller

Erstellt am 06. Oktober 2022 | 03:33
Lesezeit: 3 Min
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Torschützen unter sich: Andi Lemut (l.) bejubelte sein erstes Saisontor, Marko Nikolic (r.) gratulierte und traf dann später selbst zum 2:0.
Foto: Ivansich
Nach dem 1:0-Arbeitssieg bei Donaufeld gab es den nächsten Dreier für den ASV. Der fiel fast in die Rubrik „Galavorstellung“.
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DRASSBURG - KREMS 3:0.

Nur in den ersten zehn Minuten bot Krems den Gastgebern Paroli, dann wurde Draßburg munter und spielte schwungvoll. Der ASV klopfte am Führungstor an, musste aber zunächst Geduld aufbringen. Weil der letzte Pass nicht konsequent genug gespielt wurde oder ein Kremser Fuß auf der Linie dazwischen war, schien man torlos in die Pause zu gehen.

Als der Unparteiische bereits auf die Uhr blickte und auf der Anzeigetafel Minute 45 aufschien, bejubelte Draßburg dann doch noch die Halbzeit-Führung – und die war auch hochverdient, das Tor sehenswert.

Saljko Mujanovic setzte sich außen durch, bediente Andreas Lemut und der brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten, um seinen ersten Regionalliga Ost-Treffer zu erzielen. Der hohe Aufwand der Mannschaft von Trainer Michael Porics wurde also noch vor dem Seitenwechsel belohnt. Und der Coach sah auch nach der Pause eine sehr dominante Heimelf, die nicht nur dagegenhielt, sondern auch kombinierte und richtig ansehnlich Fußball spielte. Eine dieser Kombinationen hätte kurz nach der Pause das 2:0 bedeuten müssen als über mehrere Stationen der Ball bei Mujanovic landete und der aus zwölf Metern frei stehend in die Wolken schoss. – zum Ärger von Porics, der diesen an der Werbebande ausließ.

„Das 2:0 ist in solchen Spielen immer wichtig, weil ein Gegentor kann man sich, auch wenn man das Match beherrscht, immer einfangen“, weiß der Draßburger Cheftrainer, der aber wenige Minuten später dann eben dieses befreiende zweite Tor sah. Wieder Marke sehenswert. Tomislav Ivanovic, der eine richtig starke Darbietung zeigte, flankte gefühlvoll auf Marko Nikolic und der köpfelte trocken ein.

Damit hatte Draßburg aber noch nicht genug, blieb am Drücker und legte noch ein drittes Tor nach. Mujanovic zeigte, dass er doch auch viel Gefühl in seinem Fuß hatt. Anstatt – wie beim Stand von 1:0 – drauflos zu ballern, schlenzte er die Kugel präzise ins Eck und machte endgültig den Deckel drauf. „Das war eine richtig gute Leistung von der gesamten Mannschaft, die immer mehr Sicherheit im Spiel hat. Darauf ausruhen wollen wir uns nicht, sondern genau so weitermachen“, fasste Porics zusammen.