ASV Draßburg: Routinier Anderst ist optimistisch. Neo-Draßburger Marco Anderst will mit dem ASV in der Ostliga Fuß fassen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 12. Juli 2019 (05:53)
Zuversichtlich. Trainer Franz Lederer (r.) mit dem neuen Mittelfeldspieler Marco Anderst. Der 27-jährige Routinier soll in der kommenden Ostliga-Saison die Fäden im Draßburger Zentrum ziehen.
Wagentristl

Burgenlandliga-Meister Draßburg steht vor dem ersten Jahr in der Regionalliga. So richtig weiß man daher nicht, wo man steht. Mit Marco Anderst hat sich der Klub jedenfalls die Dienste eines routinierten Spielers, der auf zahlreiche Einsätze in der Regionalliga (mit Ebreichsdorf und dem Team Wiener Linien) zurückblicken kann.

Der 27-Jährige ist guter Dinge und hat sich nach den ersten beiden Trainingswochen schon einmal einen Eindruck von der Mannschaft verschafft — und der fällt definitiv positiv aus: „Wir sind ein junges Team, das sehr hungrig ist. Die Spieler sind im Training extrem willig, geben richtig Gas und sind motiviert für die kommenden Aufgaben: die heißen ÖFB-Cup und Regionalliga.

„In der Regionalliga wollen wir uns schnell einleben. Die genauen Ziele werden mannschaftsintern besprochen. Ich gehe aber davon aus, dass wir durchaus eine gute Rolle spielen können“, so Anderst, der mit dem ÖFB-Cup-Los Gleisdorf (auswärts) nicht richtig glücklich ist: „Aber aussuchen kann man es nicht, deshalb müssen wir uns jetzt auf diesen Gegner vorbereiten. Traumlos ist es keines, aber dafür haben wir in jedem Fall eine reelle Chance weiterzukommen, auch wenn es nicht leicht wird.“